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GMUNDEN. Auch Systemgastronom Christian Krainz musste sein Restaurant zusperren. Der Drive-In-Schalter seiner McDonalds-Filiale in Gmunden durfte nun wieder öffnen. 

Mitarbeiterinnen freuen sich wieder arbeiten zu dürfen. Foto: Tom Leitner
  1 / 2   Mitarbeiterinnen freuen sich wieder arbeiten zu dürfen. Foto: Tom Leitner

Absperrmarkierungen und räumliche Abtrennungen stechen beim Betreten der Küche von Christian Krainzs McDonalds-Filiale in Gmunden ins Auge. Der Belegschaft scheints egal zu sein, alle halten sich an die Beschränkungen und sind froh, dass ihre Jobs dank Kurzarbeit von ihrem Chef gesichert wurden. „Diese Krise trifft natürlich auch mein Unternehmen. Neben Gmunden betreibe ich auch den Standort Bad Ischl, gesamt beschäftige ich 78 Mitarbeiter, die ich auf Kurzarbeit angemeldet habe, damit ich die Belegschaft erhalten kann und auch niemand in die Arbeitslosigkeit fällt“, erzählt der Familienvater.

Geld statt Umbau in Krise gesteckt

Eigentlich wollte der Fastfood-Wirt sein Restaurant im Mai umbauen, das dafür angesparte Geld, verbraucht jetzt allerdings das 'Corona-Virus'. So hat es auch die Systemgastronomie in der aktuellen Krisensituation nicht einfach. „Ich bin selbständiger Gastronom, habe drei Kinder, muss Mieten, Löhne, Steuern und Abgaben bezahlen wie jeder andere auch. Deshalb bin ich froh zumindest den Autoschalten in Gmunden wieder öffnen zu dürfen, auch wenn wir derzeit nur ein kleineres Sortiment anbieten. In Bad Ischl hab“ ich diesen leider nicht. Für die Öffnung der Restaurants müssen auch noch die vorgeschriebenen Schutzvorkehrungen installiert werden bevor es wieder losgehen kann, und dann noch die Masken fürs Team. Das kostet uns Unternehmern zusätzlich Geld, das in diesen Zeiten ohnehin Mangelware ist“, sagt Krainz.

Auch Lebensmittel-Partner spüren Restaurant-Schließungen

Von österreichweit rund 40.000 Bauern sind übrigens auch zahlreiche aus dem Salzkammergut Lebensmittel Partner der Fastfood-Kette und spüren die Krise. Die Produkte werden normalerweise von den Bauern angeliefert, weiterverarbeitet und dann mittels zentralem Einkaufssystem an die Restaurants ausgeliefert. „Alleine McDonalds hat 45 Prozent aller Vordervierteln der gesamten heimischen Kuhschlachtungen abgenommen. Das fällt derzeit alles weg“, sagt Werner Habermann (Geschäftsführer Arge Rind).


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