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GMUNDEN. Die Rechnungshof-Kritik zur Traunsee-Tram sei das „ernüchternde Ergebnis einer Stadtpolitik, die von Interessenskonflikten und mangelnden Kontrollsystemen geprägt ist“, kritisiert Johannes Egger, Neos-Koordinator für den Bezirk Gmunden, in einer Aussendung. Dieses System gehöre abgeschafft. Die Traunsee-Tram selbst wollen die Neos attraktiver machen.

Neos fordern als Reaktion auf den Rechnungshof zur Traunsee-Tram eine transparentere Politik. Symbolbild: Weihbold

Der Rechnungshof-Bericht bestätige, was die Gmundner Bürger beim Blick in die oft menschenleere Traunsee-Tram erahnen können: Die Kosten übersteigen den Nutzen um das Dreifache, betonen die Neos in ihrer Aussendung.

„Das ist das ernüchternde Ergebnis einer Stadtpolitik, die von Interessenkonflikten und mangelnden Kontrollsystemen geprägt ist“, so Johannes Egger, Finanzreferent im NEOS Landesteam OÖ und zuständiger Koordinator für die Bezirke Gmunden, Vöcklabruck und Kirchdorf. Vorstudien zum Projekt Traunseetram seien in Hände gelegt worden, die jeglicher Objektivität entbehren. „Freunderlwirtschaft“ stehe also auch am Traunsee vor den Interessen der Bürger, meint Egger weiter.

Seine Forderung: Dieses System gehöre abgeschafft. Nicht abschaffen wolle man jedoch die Traunsee-Tram: Hier wolle man an dem notwendigen Maßnahmenkonzept zur Förderung ihrer Attraktivität konstruktiv mitwirken.

„Der Blick in die Vergangenheit zeigt, wie wichtig es ist, dass wir Neos 2021 eine wesentliche Kontrollfunktion in Gmunden übernehmen“, meint Julia Bammer, Verantwortliche für den Aufbau von Ortsgruppen im Bezirk Gmunden. Denn eines ist fix: „Die Traunseetram ist nicht das letzte Projekt gewesen. Die anstehenden Hotelvorhaben schreien geradezu nach Kontrolle und Transparenz“, so Bammer


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