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ST. WOLFGANG. Die Freiheitliche nominieren Unternehmer Ronald Eichenauer als Landtags-Spitzenkandidaten fürs innere Salzkammergut.

FP-Bezirksparteiobmann Markus Steinmaurer und Ronald Eichenauer (v. li.) (Foto: FPÖ Salzkammergut)
FP-Bezirksparteiobmann Markus Steinmaurer und Ronald Eichenauer (v. li.) (Foto: FPÖ Salzkammergut)

Der St. Wolfganger Unternehmer Ronald Eichenauer mit 14 Geschäften in Bad Ischl, Salzburg, St. Wolfgang und Linz, hatte corona-bedingt kein leichtes Geschäftsjahr. „Es ist nicht lustig, wenn du von einem Tag auf den anderen zusperren musst und nicht weißt, wie es weitergeht“, schildert der Kaufmann seine negativen Erfahrungen mit der Pandemie. „Auch die Bundesregierung hat hier jede Menge Fehler gemacht – aber so schnell darf sich ein Unternehmer nicht unterkriegen lassen“, hofft Eichenauer endlich auf das viel zitierte und mit großer Verspätung kommende „Licht am Ende des Tunnels“. „Damit den Unternehmern zukünftig solche Schwierigkeiten erspart bleiben, möchte ich meine Erfahrungen einbringen und haben mich zur Landtags-Kandidatur entschieden“, begründet Eichenauer seine Bereitschaft, auf der FPÖ-Landtagsliste fürs Salzkammergut anzutreten.

Neben seiner kommunalpolitischen Tätigkeit im Gemeinderat von St. Wolfgang ist Eichenauer ist auch in der Interessensvertretung recht aktiv und hat einen Sitz im Bundesgremium des Lebensmittelhandels in Wien. Darüber hinaus gehört er als einer der Eigentümervertreter auch dem Aufsichtsrat der Dachstein AG an. „Eigentlich ein Leitbetrieb, von dem Impulse ausgehen müssten – leider ist die SP-Aufsichtsratsvorsitzende nicht sehr aktiv“, bedauert Eichenauer. Ganz besonders will sich der FPÖ-Kandidat um das Prestige-Projekt „Kulturhauptstadt 2024“ kümmern. „Leider sind seit der erfolgreichen Bewerbung nun schon 18 Monate vergangen – außer dass nun bereits der 4. künstlerische Leiter gesucht wird, passiert da recht wenig“, ärgert sich Eichenauer, der sich vor allem um jene großteils jungen Künstler sorgt, die zwar an der Bewerbung mitgearbeitet haben, aber bis heute keine konkreten Zusagen für ihre Projekte haben. „Vieles davon ist zwar ideologisch nicht meine Kragenweite – aber wer was leistet, soll auch entsprechend honoriert werden“. 

Zusätzlich zu seinen Geschäften betreibt Eichenauer sehr erfolgreich einen Online-Shop, in dem er nicht nur seine eigenen Produkte anbietet, sondern auch Salzkammergut-Spezialitäten wie „Hallstatt-Salz“, „Zaunerstollen“ und „Wolfganger Lebkuchen“ verkauft. „Ohne was Neues oder ‚Innovationen‘ wie das heute genannt wird, gehts nicht mehr“, beschreibt Eichenauer seine Geschäftsmodelle. Er schlägt hier auch eine Brücke in sein zukünftiges Betätigungsfeld, der Politik fürs Salzkammergut. „Wir müssen Chancen nutzen – unser Salzkammergut in die Auslage stellen“. Denn immer nur jammern, wie Eichenauer das bei den SPÖ-Bürgermeistern beobachtet, bringe die Region nicht weiter, will der FPÖ-Landtags-Kandidat für mehr Schwung im inneren Salzkammergut sorgen.


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