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BEZIRK GMUNDEN. Unter dem Vorsitz von Oberösterreichs Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner findet gerade die Österreichische Wirtschaftsreferenten-Konferenz in Bad Ischl statt.

Besuch bei Linsinger in Laakirchen (Foto: Land OÖ/Wakolbinger)
Besuch bei Linsinger in Laakirchen (Foto: Land OÖ/Wakolbinger)

Die Wirtschafts-Landesräte aller Bundesländer beraten gemeinsam mit Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck über die aktuellen Herausforderungen für den Standort Österreich und die Wirtschaft in den einzelnen Bundesländern. Im Rahmen dieser Tagung sollen die nötigen Weichenstellungen erarbeitet werden, die Österreichs Unternehmen ein erfolgreiches Comeback nach der Corona-Krise ermöglichen sollen. Den Auftakt der Wirtschaftsreferenten-Konferenz bildete heute der Besuch von erfolgreichen oberösterreichischen Leitbetrieben – der Miba AG in Laakirchen und der Linsinger Maschinenbau GesmbH in Steyrermühl. „Wir haben bewusst diese beiden innovativen Unternehmen – stellvertretend für viele andere in unserem Bundesland – gewählt, weil sie für den Erfolgsweg der oberösterreichischen Wirtschaft stehen: Wissen und Erfahrung treffen auf Innovationsstärke und Mut. Daraus entstehen Spitzenleistungen, die weltweit gefragt sind“, unterstrich Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner im Rahmen der beiden Betriebsbesuche.

Die Miba entwickelt und produziert funktionskritische Komponenten zur effizienten und damit umweltfreundlichen Gewinnung, Übertragung, Speicherung und Nutzung von Energie. Miba Sinterformteile, Motoren- und Industriegleitlager, Reibbeläge, Leistungselektronik-Komponenten und Beschichtungen sind weltweit etwa in Fahrzeugen, Schiffen, Bau- und Landmaschinen, Windkraftanlagen und Kraftwerken, Stromnetzen oder in industriellen Anwendungen wie Kompressoren, Turbinen, Industriepumpen oder in der Medizintechnik zu finden. Das Unternehmen bietet auch eine Reihe an Lösungen für die eMobility an – unter anderem sind seine Leistungswiderstände beim weltweit größten eAuto-Hersteller im Serieneinsatz. Daneben arbeitet die Miba an vielen Entwicklungsprojekten für die eMobility. Bis 2025 sollen mehr als 100 Millionen Euro  in den Auf- und Ausbau ihres e-Mobility-Geschäfts  investiert werden.

„Unsere Ideen und unser Forschungsdrang treiben uns an. So sind wir in vielen unserer Geschäftsbereiche Teil der Weltmarktspitze geworden. Und rund 400 Patente sowie fast 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung sind ein klares Bekenntnis zu Innovation und Technologie“, erklärt Miba-Vorstandsvorsitzender F. Peter Mitterbauer aus Anlass des Betriebsbesuchs.

Die Linsinger Maschinenbau GesmbH ist Marktführer im Bereich von Säge- & Fräsanwendungen in der Stahlindustrie sowie bei der Herstellung von mobilen Schienenfräsmaschinen. Der Fokus des Sondermaschinenbau-Unternehmens liegt schwerpunktmäßig auf den Zukunftstrends – „Green Technology“ und „Mobilität“. Ein erstes Erfolgsprojekt war der weltweit erste wasserstoffbetriebene Schienenfräszug, welcher im völligen Alleingang entwickelt worden ist.

„Ohne Innovation wäre Linsinger nicht dort, wo wir heute stehen. Der Fokus des Unternehmens war seit Anbeginn, Impulse für die Zukunft zu setzen. Die Konzentration auf Nischenprodukte und Spezialanforderungen hat sich über die letzten Jahrzehnte bewährt - als mittelständisches Unternehmen konnten wir zu einem Global Player heranwachsen“, betonte Linsinger-Geschäftsführer Günter Holleis.

 


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