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SCHARNSTEIN. Dass ökologischer Anspruch und Wachstum gut zusammen gehen können, zeigt die aktuelle Bilanz des Almtaler Unternehmens Grüne Erde.  

Grüne Erde-Eigentümer und Geschäftsführer Reinhard Kepplinger (l.) und Kuno Haas (Foto: Grüne Erde)

Grüne Erde beschäftigt rund 545 Mitarbeitende und hat auch in den letzten Monaten neue Arbeits- und Ausbildungsplätze geschaffen. Das Öko-Unternehmen schließt das vergangene Wirtschaftsjahr (1. August 2020 bis 31. Juli 2021) mit einem Gesamtumsatz von rund 76 Millionen Euro ab (Vorjahr: 66 Millionen Euro). Das entspricht einem deutlichen Wachstum um 13,8 Prozent zum Vorjahr.

Ökologische Qualitätsprodukte zum Wohnen und Schlafen wurden besonders stark nachgefragt, die Online-Umsätze sind um 54 Prozent deutlich gewachsen.

Ökologische Konsequenz und Pioniergeist

Das Öko-Unternehmen hat sich ehrgeizige Ziele zum Klimaschutz gesetzt: CO2-Neutralität bis 2025 und vollständiger Verzicht auf fossile Brennstoffe bis 2028. Bis 2022 möchte man weitestgehend ohne petrochemische Kunststoffe auskommen. Grüne Erde-Möbel, -Matratzen und -Bettwaren werden bereits seit diesem Herbst plastikfrei verpackt. Betriebsstätten und Bürogebäude wurden auf klimaneutrale Strom- und Energieversorgung umgestellt.

Freude herrscht bei den Eigentümern Reinhard Kepplinger und Kuno Haas über die im Herbst erfolgte Zertifizierung „Naturtextil Best-kombiniertes Produkt“ für alle Grüne Erde-Polstermöbel. Das Gütesiegel bildet zurzeit die höchsten, eindeutig definierten ökologischen Ansprüche sowohl an Rohstoffe als auch an Fertigungsprozesse ab. Grüne Erde ist das erste Möbelunternehmen, das diese Zertifizierung erhält. Weitere Beispiele für die Orientierung an ökologischen und sozial fairen Qualitätsstandards sind die Grüne Erde-Naturmatratzen, die zum überwiegenden Teil nach dem Global Organic Textile Standard (GOTS) zertifiziert sind. Dazu kommen die ersten Grüne Erde-Schlafkollektionen aus rein pflanzlichen Rohstoffen, die von der European Vegetarian Union als vegan zertifiziert wurden.


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