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BAD ISCHL. Bei der kürzlich stattgefunden letzten Sitzung des REGIS Projektauswahlgremiums in Bad Ischl wurden zwölf innovative, wichtige Projekte für die Region vorgestellt und vom Gremium positiv bewertet. 

REGIS Obmann Bgm. Alexander Scheutz (1. Reihe links) und REGIS GFin Rosa Wimmer (1. Reihe Mitte) mit Mitgliedern des Projektauswahlgremiums (Foto: © Regis)

REGIS Geschäftsführerin Rosa Wimmer betont:  „In der nun zu Ende gehenden LEADER Förderperiode 2014-2022 konnten im Inneren Salzkammergut insgesamt 102 Projekte mit Förderunterstützung von 3,2 Millionen Euro investiert werden! Das bedeutet eine Punktlandung und dass alle uns zur Verfügung stehenden Fördergelder vollständig und gut eingesetzt werden konnten.“

Nachfolgend werden die neuen Projekte kurz vorgestellt. Der Tourismusverband Bad Ischl möchte mit „Umsetzung eines gemeinsamen Ticketing im Salzkammergut“ besonders im Hinblick auf das Kulturhauptstadtsjahr 2024, in welchem 23 Gemeinden des Salzkammerguts mit Veranstaltungen und Beiträgen aktiv sein werden, ein einheitliches Ticketsystem installieren. Dieses soll in der Folge von allen Partnern im Salzkammergut genutzt werden können. In „Erinnerungskultur in Bad Ischl“ wird ein zeitgemäßer Umgang mit der Geschichte der Stadt angeregt mittels eines Kunstwettbewerbs, historischer Recherche und der Anbringung von großen „Stecknadeln“ mit Informationen an Orten mit zeitgeschichtlichem Hintergrund.

Als Kooperationen mit der benachbarten Traunsteinregion werden zwei zukunftsweisende Projekte im ganzen Bezirk Gmunden umgesetzt werden. Das ist erstens das Projekt „Zukunftsort Bauernhof“ in dem durch einzelne Maßnahmen auf die verschiedenen Entwicklungspotenziale eingegangen wird, der Zusammenhalt unter Landwirt*innen verbessert und die Resilienz landwirtschaftlicher Betriebe gestärkt werden soll. Die zweite bezirksweite Kooperation ist das „Regionale Erfolgsprogramm für Unternehmen“. Hier geht es darum, den Wirtschaftsraum Salzkammergut zu stärken und durch Weiterentwicklung, Qualifizierung und Vernetzung neue, attraktive Arbeitsplätze zu schaffen.

Im Projekt „Formen der Gewalt an Frauen“ wollen die Betreiberinnen in Form von Videos kostenfrei informieren, sensibilisieren und Betroffenen Mut machen, Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Das Hand.Werk.Haus Salzkammergut in Bad Goisern ist schon seit Jahren ein Zentrum für traditionelles Handwerk und handwerkliche Gegenwartskultur. Mit der Umsetzung von „Open Space im Hand.Werk.Haus Salzkammergut“ wird ein vor Ort vorhandenes, ehemaliges Geschäftslokal multifunktional umgestaltet und einer neuen Nutzung erschlossen als Aktions- und Begegnungsraum für Workshops, als Verkaufsfläche, aber auch als Galerie bzw. Ausstellungsfläche. Eröffnet werden die  Räumlichkeiten im Frühjahr/Sommer 2023 mit dem LEADER-Kleinprojekt „Ausstellung Abenteuer Handwerk im Salzkammergut“ wo  im Rahmen einer Wander-Fotoausstellung bisher eher unbekanntere Handwerker*innen bei der Herstellung ihrer regionstypischen Erzeugnisse fotografiert werden und so Einblicke in ihre interessante Tätigkeit ermöglicht werden. Gleich neben dem Hand.Werk.Haus wird in einem eignen Projekt ein Teil des Innenhofes von Schloss Neuwildenstein, der als Veranstaltungsbereich genutzt wird, neu überdacht. „Im Rolli durchs Welterbe“ unterstützt den Internetblog von Alexander Glatz, der von Geburt an mehrfach beeinträchtigt ist und sich nur mittels Rollstuhls fortbewegen kann. Zusammen mit seinem Betreuer besucht er im Salzkammergut Sehenswürdigkeiten, die barrierefrei erreichbar sind und berichtet in seinem Blog über seine Erlebnisse. Mit „Konzept Gasthof Mühle“ soll in Hallstatt für das historische, aber sanierungsbedürftige Gebäude unter Einbeziehung von Bevölkerung, Experten und politischen Vertreten gemeinsam ein neues Nutzungskonzept erarbeitet werden.

In den Gemeinden St. Wolfgang, Strobl und St. Gilgen soll auf bestehenden Wander- und Spazierwegen der eigens beschilderter „Energieweg Wolfgangsee“ errichtet werden. Kleinere Aussichtplattformen und Sitzgelegenheiten bei besonderen Natur- und Wasserschauplätzen runden das neue Angebot ab.

Die neue „Erlebnisplattform auf der Seepromenade in Strobl“ mit fixen, wetterbeständigen Sitzmöglichkeiten und öffentlichem WLAN sowie mit fixen Anschlüssen für Strom, Wasser und Kanal bewirkt eine zusätzliche Attraktivierung der Seepromenade vor dem Musikpavillon.

Mit der „Generationen Oase Wolfgangsee“ in St. Gilgen soll die Revitalisierung und Erneuerung des früheren Aboretum gelingen. Geplant sind eine Neuerrichtung der Aussichtsplattform, Outdoor-Fitnessgeräte, die Renaturierung des vorhandenen Biotops sowie die Anschaffung neuer, zeitgemäßer Sitzmöglichkeiten.

Alle Projekte werden mit Hilfe von EU-Fördergeldern umgesetzt. Weitere Informationen über REGIS und LEADER Förderprojekte sind unter www.regis.or.at und im facebook unter @VereinREGIS zu finden.


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