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ST. WOLFGANG. Bei den „St. Wolfganger Tagen“ tauschten sich neben Politikern der ÖVP Wohnbau Experten und Vertreter des sozialen Wohnbaus über aktuelle Themen im gemeinnützigen Wohnbau aus. Dabei stellte sich klar heraus: In OÖ soll das Eigentum gestärkt und leistbares Wohnen ermöglicht werden.

v.l.: OÖVP-Landesgeschäftsführer Florian Hiegelsberger, Wohnbausprecher Johann Singer, LAbg. Josef Rathgeb, Obmann Stv. ARGE Eigenheim DI Herwig Pernsteiner (Foto: ARGE Eigenheim)

„Leistbarer Wohnraum ist eine der großen sozialen Fragen des 21. Jahrhunderts. Als OÖVP setzen wir dabei auf Wohnbau mit Hausverstand: Von den geförderten Wohnungen und Häusern müssen vor allem jene profitieren, die sie dringend brauchen – Familien, junge Menschen und Menschen mit niedrigem und mittlerem Einkommen“, brachten OÖVP-Landesgeschäftsführer Florian Hiegelsberger und OÖVP-Wohnbausprecher LAbg. Josef Rathgeb brachten bei den St. Wolfganger Tagen den Zugang der OÖVP ein.

Mitte September veranstaltete die ARGE-Eigenheim die St. Wolfganger Tage, bei denen sich Wohnbau-Experten und Vertreter des sozialen Wohnbaus über aktuelle Themen im gemeinnützigen Wohnbau austauschten. Im Zentrum der Expertengespräche standen leistbares Wohnen und die Stärkung des Eigentums. Der Standpunkt der OÖVP spiegelt sich auch im OÖ-Wohnbauprogramm wider: So werden heuer mit rund 25 gemeinnützigen Bauvereinigungen und -unternehmen rund 2.000 Wohnungen errichtet. Damit wird das Ziel von 1.500 leistbaren Wohnungen für 2023 klar übererfüllt.

Neue Wohnbauförderung mit günstigen Krediten

Ein Schwerpunkt soll nach Hiegelsberger und Rathgeb auf dem Eigentumsbereich liegen: „Wer etwas leistet, soll sich auch etwas aufbauen können. Mit der neuen Wohnbauförderung in Form von günstigen Krediten unterstützen wir in Oberösterreich die Schaffung von Eigentum und die Verwirklichung der Wohnträume der Menschen.“ So können Häuslbauer seit September ein 35-jähriges Darlehen bei der Hypo Oberösterreich aufnehmen und die ersten 20 Jahre einen fixen Zinssatz von 2,95 Prozent erhalten. Der Rest wird vom Land Oberösterreich übernommen.

 Geringste Wohnkostenbelastung in Oberösterreich

Geht es nach der OÖVP, soll der gemeinnützige Wohnbau weiterhin stark gefördert werden: „Mit dem gemeinnützigen Wohnbau schaffen wir in Oberösterreich genügend und leistbaren Wohnraum. Dass wir dabei auf einem guten Weg sind, zeigt sich bei der Wohnkostenbelastung: In keinem anderen Bundesland ist die Wohnkostenbelastung der Haushaltseinkommen geringer als in Oberösterreich“, verweist Hiegelsberger auf aktuelle Daten der Statistik Austria. So ist im Durchrechnungszeitraum 2020-2022 die Belastung der Haushaltseinkommen durch Wohnkosten mit 15 % die österreichweit geringste. Die höchste Belastung zeigt sich in Wien mit 25 %.


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