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Die Zahl der Senioren im Bezirk Gmunden steigt in den nächsten Jahren stark an

Daniela Toth, 24.01.2024 10:27

VORCHDORF. Durch den Eintritt der geburtenstarken Jahrgänge in das Pensionsalter steigt die Zahl der Senioren in den nächsten 15 Jahren stark an. Danach wird die Kurve abflachen. Zahlen dazu, wie sich dieser österreichweite Trend im Bezirk Gmunden darstellt, lieferte die Bezirksgruppe des Seniorenbundes bei einer Pressekonferenz in Vorchdorf.

Landesobmann Josef Pühringer, Landesgeschäftsführer BR Vizepräsident Franz Eebner und LAbg. Rudolf Raffelsberger gratulieren dem Bezirksobmann Anton Holzleithner, den beiden Stellvertretern Eva Maria Raffelsberger und Markus Preimesberger sowie dem gesamten Vorstand zur einstimmigen Wiederwahl. (Foto: Oö. Seniorenbund)

Ein Blick auf die demografische Entwicklung zeigt: Durch den Eintritt der geburtenstarken Jahrgänge in das Pensionsalter nimmt die Zahl der Senioren in den nächsten 15 Jahren stark zu. Erst dann beginnt langsam der Eintritt der geburtenschwächeren Jahrgänge, die aber eine langsame Kehrtwende erst in 30 Jahren, nämlich im Jahr 2050, mit sich bringen wird.

Konkret bedeutet dies für den Bezirk Gmunden laut Zahlen des Oö. Seniorenbunden, dass von aktuellen 102.821 Einwohnern, 32.044 über 60 Jahre alt sind. Das entspricht einem Anteil von 31.2 Prozent. Bis 2039 werde der Anteil der Menschen mit 60+ auf 35,9 Prozent steigen, bis 2050 sogar auf 38,3 Prozent, so die Berechnungen des Seniorenbundes: Während die Gesamtbevölkerung im Bezirk Gmunden in diesem Zeitraum um „nur“ 2,9 Prozent von 102.821 auf 105.883 wächst, wächst der Gruppe der Generation 60+ um volle 26,54 Prozent in Gmunden.

Demografische Entwicklung als Herausforderung für die Politik

Mit Bezug auf die Zahlen betonten Seniorenbund-Landesobmann Josef Pühringer und Landesgeschäftsführer BR Franz Ebner: „Die demografische Entwicklung – und ihre Konsequenzen – in allen Lebensbereichen wird daher eine der ganz großen Herausforderungen der Politik der Zukunft sein, denn diese Entwicklung hat auf alle Lebensbereiche bedeutsame Auswirkungen.“ Gleichzeitig biete diese Entwicklung auch ein großes Potenzial für den Oö. Seniorenbund und dessen Angebote.

Viele neue Mitglieder und ein wiedergewählter Bezirksvorstand

Freude herrschte über 170 im Vorjahr neu gewonnene Mitglieder. Besonders erfolgreich waren dabei die Ortsgruppen Bad Ischl, Traunkirchen sowie die Stadt Gmunden, die 30 (Bad Ischl) beziehungsweise je 20 (Stadt Gmunden und Traunkirchen) Senioren von einer Mitgliedschaft beim OÖ Seniorenbund überzeugen konnten. Damit zählt der OÖ Seniorenbund im Bezirk Gmunden per 31. Dezember 2023 rund 3.400 Mitglieder.

Im Rahmen der Bezirksseniorentagung wurde auch der Bezirksvorstand neu gewählt. Dabei zeigten sich die Mitglieder mit der bisherigen Führung sehr zufrieden: Das Team rund um Obmann Anton Holzleithner wurde mit 100 Prozent bestätigt.

Anton Holzleithner ist es ein besonderes Anliegen den Blick auf die Senioren zu verändern und das Bewusstsein über den Wert der ehrenamtlichen Arbeit in der Gesellschaft zu erhöhen. „Seniorinnen oder Senioren leisten enorm viel für unsere Gesellschaft. Sei dies ehrenamtlich in Vereinen oder zu Hause in der Familie. Sie sind nicht schutz- und hilfsbedürftig, sondern selbstständig und aktiv. Ob als Förderer der Wirtschaft oder als feste Säule des Ehrenamtes - die über 60-Jährigen leisten in vielen Bereichen einen wichtigen Beitrag. Deshalb möchten wir als Seniorenorganisation die Leute auf den Mehrwert aufmerksam machen und sie eines Besseren belehren“, so der Bezirksobmann.


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