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ST. WOLFGANG. Mit der Einführung eines pflanzlichen Bio-Treibstoffes gelingt es der Salzburg Tourismus AG als Betreiber der SchafbergBahn und der WolfgangseeSchifffahrt ihre Emissionen um 90 Prozent zu senken und ein Zeichen für nachhaltigen Tourismus zu setzen.

Die SchafbergBahn in St. Wolfgang fährt ab sofort mit pflanzlichem Bio-Treibstoff. (Foto: Salzburg Tourismus AG)

„Wir testen den neuen Treibstoff seit Sommer vergangenen Jahres und zählen damit zu den Vorreitern im Tourismus. Damit gelingt es uns sukzessive den Jahresverbrauch an Treibstoff zu mindern. Auch wenn der Umstieg uns keine finanziellen Vorteile bringt, sind wir davon überzeugt, dass die langfristigen Umweltauswirkungen den Aufwand allemal wert sind – Hier sind wir der Region und auch unseren Wurzeln verpflichtet. Für die Zukunft sind weitere Maßnahmen zur CO2-Einsparung in Erarbeitung“, zeigt sich Mario Mischelin, Geschäftsführer der Salzburg Tourismus AG, mit der Testphase zufrieden.

Pro Jahr legen die WolfgangseeSchifffahrt und die SchafbergBahn in Summe über 100.000 Kilometer zurück und befördern dabei fast eine Million Menschen. Mit der Einführung des HVO-Treibstoffs - ein pflanzlicher Bio-Treibstoff - können die Fahrgäste nun so nachhaltig wie noch nie den Schafberg erkunden und am Wolfgangsee entspannen.

Treibstoff gänzlich aus erneuerbaren Rohstoffen

Die Abkürzung HVO steht für Hydotreated Vegetable Oils, was auf Deutsch „hydrierte Pflanzenöle“ bedeutet. Dabei wird Pflanzenöl mittels einer katalytischen Reaktion in Kohlenwasserstoff umgewandelt - somit senke der Kraftstoff die Treibhausgasemissionen deutlich, heißt es in einer Aussendung der Salzburg Tourismus AG. Durch die Nutzung des HVO-Treibstoffs, der zur Gänze aus erneuerbaren Rohstoffen hergestellt werde, werden die Treibhausgasemissionen um bis zu 90 Prozent im Vergleich zu fossilem Diesel reduziert. Abschließend erklärt Mischelin, dass „mit dem neuen Treibstoff auch unsere Motorengeräusche reduziert werden und der Treibstoff außerdem biologisch abbaubar“ sei.


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