Gmundner Recycling-Projekt gewinnt Edison in der Kategorie GreenTech
GMUNDEN/LINZ. Mit PrintReClaim ist beim oberösterreichischen Ideenwettbewerb Edison 2026 auch ein Projekt aus Gmunden ausgezeichnet worden. Die Entwicklung einer kompakten Anlage, die Kunststoffabfälle direkt vor Ort zu neuem Material für den 3D-Druck verarbeitet, gewann die Kategorie GreenTech. Dafür gab es ein Preisgeld von 5.000 Euro.

Das Projekt PrintReClaim entwickelt eine kompakte Recyclinganlage, mit der Kunststoffabfälle direkt vor Ort zu Filament für den 3D-Druck verarbeitet werden können. Verwendet werden können etwa PET-Flaschen oder Verpackungskunststoffe. Ziel ist es, Kunststoffabfälle nicht zu entsorgen, sondern möglichst unmittelbar wieder als Rohstoff für den 3D-Druck einzusetzen.
Kosten und Emissionen gesenkt
Damit setzt PrintReClaim auf einen dezentralen Recyclingkreislauf: Aus vorhandenen Kunststoffabfällen soll neues Material entstehen, ohne dass dieses erst über weite Strecken transportiert oder extern aufbereitet werden muss. Laut Projektbeschreibung können dadurch sowohl Materialkosten als auch CO₂-Emissionen reduziert werden.
Edison Award
Der von tech2b organisierte Edison richtet sich an Gründer und Teams, die innovative Ideen zu tragfähigen Geschäftsmodellen weiterentwickeln wollen. 2026 wurden Auszeichnungen in vier Haupt- und zwei Sonderkategorien vergeben; insgesamt beliefen sich die Preisgelder auf rund 50.000 Euro.
Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat Markus Achleitner (ÖVP) betonte bei der Preisverleihung die Bedeutung solcher Projekte für den Wirtschaftsstandort: „Zukunft passiert nicht einfach – wir können sie gestalten. Dafür brauchen wir Menschen, die neue Ideen entwickeln, den Mut zur Umsetzung haben und daraus erfolgreiche Unternehmen machen.“
Neben PrintReClaim wurden unter anderem Projekte aus Linz, Ried im Innkreis und Urfahr-Umgebung ausgezeichnet.








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