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GREIN. Nach der Präsentation der bereits abgestimmten Umbaupläne des Greiner Stadttheaters vergangenen Oktober wurden Einwände laut. Bürgermeister Rainer Barth (VP), Architekt Klaus Leitner und Kultur-Stadtrat Lothar Pühringer stellten nun eine reduzierte Lösung vor.

Aktueller Plan für das Greiner Stadttheater. Foto: Architekt Klaus Leitner
Aktueller Plan für das Greiner Stadttheater. Foto: Architekt Klaus Leitner

Im Fokus der Kritik stand vor allem der Lift- und Stiegenhausturm in der Rathausgasse. Der geplante Lift führt nun nicht mehr bis in die Galerie. Durch ein schräg verlaufendes Dach wird die Sonneneinstrahlung in die Rathausgasse sowie die Sicht auf das südliche Donauufer deutlich verbessert. „Erschlossen werden Zuschauerraum und Bühne. Somit reduziert sich die Höhe des Zubaus erheblich“, sagte Rainer Barth. Gemeinsam mit den Architekten Oliver Schörgi und Klaus Leitner konnte eine neue Lösung gefunden werden, die auch für die Förderstellen des Landes und das Bundesdenkmalamt bewilligungsfähig ist und das Projekt nicht gefährdet.

Fraktionsübergreifende Zusammenarbeit

In diesem Zusammenhang hob Lothar Pühriger die positive, fraktionsübergreifende Zusammenarbeit der Projektgruppen hervor. Der ursprüngliche Gedanke eines einladenden Theatereinganges und die Nutzung der Kellergewölbe für Empfang, Garderobe und ein barrierefreier Zugang zur Gastronomie konnte beibehalten werden. „Die überarbeiteten Pläne wurden auch mit den Nachbarn durchbesprochen. Auch, wenn nicht alle Wünsche berücksichtigt werden konnten, haben wir wesentliche Verbesserungen erzielt. Ich bin froh, dass wir diese zusätzliche Abstimmung durchgeführt haben und jetzt einheitlich und geschlossen hinter dem Projekt stehen“, sagte Bürgermeister Barth am Ende der zweiten Präsentation.


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