Neues Wohnhaus für 24 Menschen mit Beeinträchtigung in Pram
PRAM. 24 Menschen mit psychischer Beeinträchtigung werden in einem neuen Wohnhaus von Caritas Invita ein Zuhause finden und professionelle Betreuung erfahren.

Derzeit ist das zukünftige Caritas Invita-Wohnhaus noch eine Baustelle. Ab September werden dort 24 Menschen mit höherem psychiatrischem Pflegebedarf leben und von der Caritas betreut und gepflegt. Die Klienten, die meist in der Kindheit und Jugend schwere Traumatisierungen erlebt haben, werden aus ganz Oberösterreich kommen, berichtet August Hinterberger, Leiter der Abteilung Invita Wohnen der Caritas. Zugeteilt werden sie vom Land je nach Dringlichkeit.
Geplant sind drei Wohneinheiten zu je acht Personen in Einzelzimmern, eine Wohneinheit im Erdgeschoss, zwei im Obergeschoss. Im Erdgeschoss wird außerdem die Allgemeinmedizinerin Barbara Prötsch ihre neue Ordination beziehen. Bauträger des Gebäudes ist die Lawog, investiert werden rund vier Millionen Euro.
Neben der Pflege sollen den Klienten Beschäftigung und Abwechslung im Haus geboten werden. Eine eigene Werkstätte wird es aber nicht geben.
Mitarbeiter gesucht - auch Pramer sind eingeladen
Um die Betreuung bieten zu können, sucht die Caritas noch Mitarbeiter. Auch Freiwillige sind herzlich willkommen. Am Montag, 4. März (19 Uhr) gibt es in der nahegelegenen Furthmühle (Marktstraße 26) einen Informationsabend, bei dem sich nicht nur die Pramer informieren können, sondern auch mögliche zukünftige Mitarbeiter (Pflege und Sozialbetreuung). Etwa 20 bis 25 Mitarbeiter werden gebraucht, weiß Hinterberger. An diesem Abend werden alle Fragen beantwortet, die Anrainer, Freiwillige und Interessierte haben, verspricht er.
Das Haus der Caritas Invita in Pram ist eines von vier geplanten Häusern und Teil einer Ausbauoffensive des Landes für den psychosozialen Bereich im ländlichen Raum. Ein Haus in Sierning ist in Bau, bald auch eines in Ried. Für ein Haus in Buchkirchen ist 2025 Baustart.


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