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SCHLÜSSLBERG. Er ist gerade einmal 15 Jahre jung, darf daher natürlich noch nicht Auto fahren. Er ist aber dennoch einer der schnellsten Österreicher auf vier Rädern: Nico Gruber, der Sohnemann vom ehemaligen Tourenwagen- und Rallyezampano Sascha Martinz-Plöderl.

Nico Gruber in Aktion. Foto: Sportmediapics/Manfred Binder
  1 / 3   Nico Gruber in Aktion. Foto: Sportmediapics/Manfred Binder

Mit seinem Kart fährt er den meisten seiner Alterskollegen um die Ohren. Wohl gemerkt nicht nur seinen Österreichischen Kontrahenten. Platz zehn und auch schon mal die schnellste Runde bei einer Kart-Weltmeisterschaft, so fährt man sich in die Notizbücher der Rennteambosse und auch der Sponsoren. Wobei sein größter Fan und Förderer natürlich der Herr Papa ist. Dieser ist mit Nico tausende Kilometer im Jahr unterwegs. Die meisten Rennstrecken in Österreich, Deutschland, Italien oder Frankreich, kennen die beiden wie ihre Westentasche.

Einladung zu Kartrennen in Brasilien

Jetzt betreten die Benzinbrüder allerdings völliges Neuland. Auf Grund seiner Erfolge wurde Nico Gruber von seinen Kartausrüstern Motori Seven und Racing Oberon zu einem Rennen in Brasilien eingeladen. In Sao Paulo darf sich der junge Schlüßlberger mit dem who is who der Kartszene messen. „60 Weltklassefahrer matchen sich in den Vorläufen um 34 Finalplätze. Da dabei zu sein, das wäre schon ein Mega-Erfolg“, meint Martinz-Plöderl zu dieser ganz besonderen „Auslandsreise“. Vielleicht treffen die Hausruckviertler in Brasilien auf den oder die nächsten kommenden Formel 1 Stars. So einen wie etwa Max Verstappen. Den jüngsten Formel 1-Driver der Rennsportgeschichte haben Nico Gruber und sein Vater bei einigen Kartrennen persönlich getroffen.

Sein Traum ist es einmal in Le Mans zu fahren

Die Formel 1 ist für Nico kein Thema. Dafür fehlen in Österreich einfach die sechs bis sieben Millionen Euro, die der Weg in die Königsklasse in etwa kostet. Reizen würde den Schlüßlberger die GT-Szene. Für seinen Traum, einmal in Le Mans zu fahren, nimmt er die Entbehrungen und das anstrengende Training auf sich. Jetzt geht es aber erst einmal nach Sao Paulo, wo Nico Gruber wohl einmal mehr sein Talent unter Beweis stellen wird.


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