Spatenstich für Aus- und Umbau der Bezirkshauptmannschaften Grieskirchen und Eferding
GRIESKIRCHEN/EFERDING. Die Bezirkshauptmannschaften Grieskirchen und Eferding, die an einem Standort in Grieskirchen eine Verwaltungsgemeinschaft bilden, werden um über 12 Millionen Euro erweitert und umgebaut.
Mit einem Spatenstich unter Beteiligung höchster Vertreter des Landes fiel der offizielle Startschuss für die umfangreichen Bauarbeiten am Gebäude der Bezirkshauptmannschaften Grieskirchen und Eferding. Ein geplanter Zubau soll bis 2027 fertiggestellt sein. Im Anschluss wird das bestehende Gebäude generalsaniert. Im Herbst 2029 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Investiert werden rund 12,3 Millionen Euro netto, davon entfallen rund 7,6 Millionen Euro auf den Zubau.
Sind derzeit die Räume auf zwei Gebäude aufgeteilt, ist es das Ziel alle Aufgabenbereiche unter einem Dach zu bündeln und zeitgemäße Arbeitsbedingungen zu schaffen, erklärt Bezirkshauptmann Christoph Schweitzer. „Es ist heute ein Freudentag für die Mitarbeiter“, fügt er hinzu.
Auch sollen Dienstleistungs- und Servicequalität für die Bürger gehoben werden. So ist für Landesamtsdirektor Thomas Schäffer dieser Spatenstich auch als Symbol für die Weiterentwicklung der Verwaltung zu sehen.
„Das Bauprojekt in Grieskirchen setzt neue Maßstäbe für die Landesverwaltung“,erklärt Landeshauptmann Thomas Stelzer und fügt hinzu, „Gerade jetzt ist diese Investition ein wichtiger Konjunkturimpuls – sie stärkt die regionale Bauwirtschaft, sichert Arbeitsplätze und investiert nachhaltig in die Qualität der öffentlichen Verwaltung.“
Die Bezirkshauptmannschaften Grieskirchen und Eferding verzeichnen pro Jahr rund 40.000 Kundenkontakte, das sind rund 185 pro Werktag, daher ist es wichtig und richtig hier zu investieren, sind sich alle einig.
Gründe für die Notwendigkeit dieses Bauprojekts
Bei der Gründung der Verwaltungsgemeinschaft der Bezirkshauptmannschaften Grieskirchen und Eferding im September 2016 wurden die Verwaltungsräume am Standort in Grieskirchen zusammengelegt. Nur durch eine starke Verdichtung und der Anmietung von Räumen (die über keine Sicherheitskontrolle verfügen) war dies überhaupt möglich. Außerdem wird es in Teilen des Gebäudes, das aus den 1950er-Jahren stammt, im Sommer sehr heiß.
Zum Bauprojekt
Durchgeführt wird das Bauprojekt nach den Plänen des Architekturbüros von Manuel Gegenhuber aus Linz. Das Projekt ging aus einem Wettbewerb mit 36 Teilnehmern als Sieger hervor. Zentrales Entwurfsthema ist die enge Verbindung von Arbeitsplätzen und der Natur. Großzügige Abstände, ein begrünter Innenhof sowie ein eingeschnittenes Atrium in den oberen Geschossen sorgen für optimale Belichtung und vielfältige Ausblicke in grüne Zonen.
Mit dem Zubau (anstelle des derzeitigen Garagengebäudes) können alle Abteilungen zusammengelegt werden. Der Zubau wird Platz für 71 Mitarbeiter bieten. Auch ein einheitlicher Sicherheitsstandard wird dann gewährleistet sein. Das neue Konzept sieht 0,8 Arbeitsplätze pro Mitarbeiter vor.
Der zukünftige Haupteingang ist zentral und wird an die Südseite zwischen Neubau und Bestand verlegt. Er gewährleistet kurze Wege in die neu geschaffenen Kundenzonen.
Im Erdgeschoss sind die kundenrelevanten Funktionen organisiert. Sicherheitskontrolle, Infopoint, Bürgerservice, Besprechungsräume und Poststelle sind gut auffindbar. Der Infopoint bildet gemeinsam mit dem Bürgerservice die zentrale Anlaufstelle. Die Obergeschosse sind u-förmig ausgebildet. Bewusst wurde auf eine Ausrichtung von Büroflächen nach Westen verzichtet, um sommerliche Überhitzung zu vermeiden und angenehme Lichtverhältnisse zu gewährleisten.
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