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WIENER NEUSTADT/SPRÖGNITZ. Das Bio-Gasthaus Leibspeis“ bekam die höchste Auszeichnung für herausragende Baugestaltung in Niederösterreich verliehen, die „Goldene Kelle“.

Die Preisträger der Auszeichnung samt Gratulanten, v.l.: Susanne Hirtl (Bauherr – Sonnen Tourismus- und Beteiligungsgesmbh), Landeshauptmann Erwinn Pröll, Jakob Walter (Bauherr), Michael Stransky (Bauherr), BM Günther Werner (Planer), Karin Hauschmied (Bauherr), Bürgermeister Johann Hofbauer und Landesbaudirektor Peter Morwitzer. Foto: Nisa Mayer

Im Magazin „Niederösterreich GESTALTE(N)“ werden Jahr für Jahr zahlreiche Architekturbeispiele aus Niederösterreich vorgestellt, aus denen die Leser des Magazins die Gewinnerprojekte küren. Der Umbau des Bio-Gasthauses Leibspeis“ wurde als eines von acht Projekten geehrt: „Sensibel in die von landwirtschaftlichen Nutzgebäuden geprägte Struktur eingefügt, präsentiert sich die Leibspeis“ als Ort, wo sich Industriedesign mit ländlichem Stadlbaustil mischt. Nostalgische Wandkacheln und Möbelstücke erinnern an Vergangenes und sorgen für Behaglichkeit“, heißt es unter anderem in der Aussendung.

„Jedes Jahr erfüllt es mich mit Stolz und Freude, wenn ich sehe, mit welchem gestalterischem Können, mit welchem Respekt der bauliche Bestand und das kulturelle Erbe behandelt und verbunden werden. Die „Goldene Kelle“ ist nicht nur irgendein Architekturpreis, sie steht neben dem gelungenen Projekt selbst auch für eine besondere Haltung und einem entgegengebrachten Respekt gegenüber dem Ort, sei der ländlich oder urban. Sie steht für die Art und Weise, wie verantwortungsvoll wir uns mit dem Ort, der Bausubstanz, der Baustruktur und mit den Menschen auseinandersetzen und sie ist Symbol für eine Baugesinnung, die sowohl das Alte achtet als auch den Mut hat, neue Wege zu bestreiten, denn mit jeder Bauaufgabe eröffnet sich auch eine neue Chance“, hob VP-Landeshauptmann Erwin Pröll hervor.

Bauherr war die SONNEN Tourismus- und Beteiligungsges.m.b.H., der Planer Baumeister Günther Werner und für die Innengestaltung zeichnen die Architekten von d.signwerk verantwortlich. „Es schmeckt hier deshalb so gut, weil auf ökologisches Bauen Wert gelegt wurde“, weiß Bauherrin Susanne Hirtl.


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