Den kulturellen Austausch fördern und Sprachbarrieren abbauen
GRÜNAU. Ein gutes Zusammenleben im Ort und die Begegnung zwischen Ortsansässigen und Flüchtlingen sind das Anliegen des „Forums Begegnung Grünau“, das sich in der Almtalgemeinde entwickelt.

Rund 30 Interessierte kamen vor wenigen Wochen zu einem ersten Treffen im Landgasthof Schaiten. Neben inhaltlichen Diskussionen kam es dort dort auch zur Gründung von vier Arbeitsgruppen zur ehrenamtlichen Unterstützung der Flüchtlinge im Wohnprojekt Gästehaus Anspang, in dem derzeit sechs Familien aus Afghanistan, Syrien und der Ukraine leben. Gemeinsam mit Ruzica Milicevic vom Kompetenzzentrum für Integration und Diversität (ReKI) der Volkshilfe, sowie Integrationsausschuss-Obmann Hannes Stockhammer und Elfi Jungwirth vom Haus Anspang sammelten die Arbeitsgruppenleiter bei einem weiteren Treffen im Gemeindeamt erste konkrete Inhalte für die Bereiche Mobilität, Freizeit/Begegnung, Bildung /
Sprache sowie Öffentlichkeitsarbeit/Kommunikation. So gibt es bereits Freizeitangebote, Fahrgemeinschaften zum Sozialmarkt, Deutschkurse und vieles mehr. Auf einem Internetauftritt, verlinkt über die Gemeinde-Homepage, sollen schon bald Kontaktdaten und aktuelle Informationen finden sein, wie Koordinator Helmut Auer erklärt. Die ehrenamtlichen Mitglieder des Forums wollen durch Deutschkurs-Angebote helfen, Sprachbarrieren abzubauen und gemeinsam mit den Asylwerbern den kulturellen Austausch und gegenseitiges Lernen fördern.
Die Initiative ist für Interessierte offen, Informationen gibt es bei Elfi Jungwirth im Haus Anspang sowie bei den Mitgliedern.


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