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GUNSKIRCHEN. Nach jahrelangen Planungen, Verhandlungen und Verfahren steht der Sport- und Freitzeitanlage im Am Hagen genannten Ortsteil nichts mehr im Wege. Der erste Spaten für die Sportanlage konnte endlich gestochen werden.

Nationalrat Klaus Lindinger (4.v.l.), mehrere Gemeindevertreter, Vertreter der Union und Baumeister Robert Stürzlinger (Generalübernehmer Ingeba, 2.v.r.) nahmen den Spatenstich vor. Foto: Tips

Die neue Sport- und Freizeitanlage ist grob in drei Bereiche unterteilt. Begonnen wird erstmal mit dem Bau einer Sportanlage für den Fußball (rund 45.000 Quadratmeter). Entstehen werden ein Hauptfeld mit Naturrasen (106 mal 69 Meter), ein Trainingsfeld mit Kunstrasen (107,5 mal 68 Meter) und ein Kleinspielfeld (58 mal 35 Meter), das auch der Allgemeinheit zur Verfügung stehen soll. Die Sportanlage soll außerdem ein Clubgebäude, eine Zuschauertribüne mit 150 Sitzplätzen und eine LED-Flutlichtanlage bekommen. Entstehen sollen in weiterer Folge auch sechs Tennisplätze.

2,6 Millionen Euro Investition

Als Generalübernehmer hat man die Welser Firma Ingeba Projekt GmbH beauftragt und als Betreiber der Sportanlage wurde mit der Union Gunskirchen ein Vertrag abgeschlossen. Kosten wird die Sportanlage rund 2,6 Millionen Euro. Von der Union kommen 590.000 Euro, vom Land 465.000 Euro. Verkaufen kann die Gemeinde dafür das bisherige Spielfeld der Union, das rund 13.000 Quadratmeter groß ist.

Eröffnung Mitte 2020

Der Rasen soll spätestens Anfang Oktober angelegt werden. Nach rund einem Jahr Anwuchszeit kann die Sportanlage im August oder September 2020 eröffnet werden, so die Pläne von Bürgermeister Josef Sturmair, dem die Sportanlage schon seit Jahren ein Herzensanliegen ist.

Der Standort wurde 2001 festgelegt, nachdem das Vorhaben schon mehrere Jahre ein Wunsch war. 2007/2008 hat man begonnen, die Gründe zu sichern. Ein positiver Zusatzeffekt war, dass Schotter abgebaut werden konnte. Das brachte der Gemeinde 400.000 Euro an Einnahmen, aber auch ein Verfahren beim Landesverwaltungsgerichtshof (2015/2016). Die Sache ging auch bis zur Volksanwaltschaft. Anrainer hatten den Abbau beanstandet. Der Gemeinde wurde bei der Vorgangsweise zum Schotterabbau zwar voll Recht gegeben, es kam aber zu einer Verzögerung von mehreren Jahren.

Freitzeitanlage und Generationenpark

Parallel zur Sportanlage wird angrenzend eine Freizeitanlage errichtet, die im Juli 2020 fertig sein soll. Dort sind unter anderem eine Pump Track-Anlage, ein Niedrigseilgarten und ein Fun Court geplant.

Als dritter Teil der Anlage ist in weiterer Folge ein Generationenpark mit Themenweg geplant. Dieser Weg soll sich mit dem Thema Schotterabbau und der regionalen Pflanzenwelt befassen.

Für die Gestaltung der öffentlichen Anlagen wurden in den letzten Monaten auch Workshops mit Schülern und Vereinen abgehalten. Die Spielplätze werden ganz besonders attraktiv, die Vergaben wurden bereits beschlossen, berichtet der Bürgermeister.


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