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GURTEN. Das ÖFB-Cup-Komitée hat die Konsequenzen aus dem Rassismus-Eklat beim Cupsiel der Union Gurten gegen Altach gezogen und der Union Gurten eine 3000-Euro-Geldstrafe verpasst. Die Hälfte davon ist bedingt, würde also nur bei einem weiteren derartigen Vorfall zu bezahlen sein.

Schiedsrichter Rene Eisner und der beschimpfte Bernard Tekpetey (Foto: GEPA/Ertl)
Schiedsrichter Rene Eisner und der beschimpfte Bernard Tekpetey (Foto: GEPA/Ertl)

In der Urteilsbegründung heißt es: „Das Komitée konnte aufgrund der vorliegenden Beweise unzweifelhaft feststellen, dass es nach dem vom Spieler Bernard Tekpetey in der 104. Spielminute erzielten Tor zu rassistischen Äußerungen aus dem Zuschauerbereich gekommen ist.“

Auf diese Idioten hatte Tekpetey mit der etwas übertriebenen Geste des Halsdurchschneidens reagiert, wofür er die Rote Karte sah. Manche kritisierten, dass der Schiedsrichter dadurch das Verhalten der Rassisten gedeckt habe.

Gut für Gurten war, dass die Behauptung, es habe schon während des gesamtes Spieles derartige Rufe gegeben, durch das Videomaterial sowie die Aussagen des Schiedsrichterteams und der szenekundigen Beamten der Polizei entkräftet wurde.


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