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KAMMERN. Nach eineinhalbjähriger Bauzeit eröffnete Landeshauptfraustellvertreter Stephan Pernkopf kürzlich den Hochwasserschutz in Kammern. Das Land und die Marktgemeinde investierten knapp 4,6 Millionen Euro in die Sicherheit der Bevölkerung.

Fotos: Grob
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Vor 16 Jahren überschwemmte ein Jahrhunderthochwasser das Kamptal. Unter den am stärksten betroffenen Gemeinden war damals auch die Marktgemeinde Hadersdorf-Kammern. Zukünftig ist die Bevölkerung allerdings vor solchen hundertjährlichen Katastrophen geschützt. Denn kürzlich eröffnete Bürgermeisterin Lieselotte Golda, gemeinsam mit Landeshauptfraustellvertreter Stephan Pernkopf (ÖVP), einen Hochwasserschutz. „Ich bin überglücklich, dass wir dieses Projekt verwirklicht haben“, so Ortschefin Lieselotte Golda (ÖVP) beim Eröffnungsfest.

Große Chance für Dorferweiterung

Die Kosten von 4,56 Millionen Euro teilen sich Bund und Land mit jeweils 1,71 Millionen und Gemeinde mit 1,14 Millionen Euro. Mehr als 100 Wohnhäuser sind durch die neuen Schutzmauern und Erddämme auf einer Gesamtlänge von mehr als zwei Kilometern vor einem überlaufenden Kamp geschützt. Der fertige Schutz bedeutet laut Ludwig Kiesenhofer vom Ziviltechniker Werner Consult eine große Chance für die Dorferweiterung. Nun geschützte Flächen fallen aus der sogenannten „roten Zone“ und dürfen schon bald bebaut werden. Außerdem installierten die Arbeiter vier Pumpen, die bei steigendem Wasserspiegel eingesetzt werden und das Wasser ins Hinterland abführen.

Schutz für die Einwohner

Landeshauptfraustellvertreter Stephan Pernkopf betonte in seiner Festrede die Wichtigkeit eines Hochwasserschutzes für die Bevölkerung. Das Land habe seit 2002 rund 900 Millionen Euro in Schutzmaßnahmen investiert und werde auch in Zukunft jährlich bis zu 75 Millionen Euro dafür ausgeben.


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