Ein Job, der Grenzen des Menschen zeigt
HAIBACH. Um drei Uhr morgens beginnt in den meisten Gemeinden, den Straßenmeistereien, den Maschinenringen und anderen Anbietern von Winter- und Streudienst oft der Arbeitstag. Bei dichtem Schneefall werden oft stundenlang die Räumrunden absolviert.

Dies bedeutet höchste Konzentration. „Oft bewegt man sich im Blindflug durch den aufwirbelnden Schnee – es ist teilweise grenzwertig“, so ein Haibacher Schneepflugfahrer. Inzwischen wird aufgetankt, Ketten geschweißt, Reparaturen versehen und dokumentiert. Bei diesen extremen Wetterverhältnissen endet der Arbeitstag oft erst um 21 Uhr, ehe dann am nächsten Tag von Neuem der Kampf gegen die Schneemassen beginnt.
Hoffnung auf Normalisierung
Gefährliche Einsätze durch die Schneedrucksituation leisteten auch die vielen Feuerwehrmänner, um die Verkehrswege wieder einigermaßen freizubekommen. Auch diese Einsätze sind ob der Gefahren grenzwertig. Man kann nur hoffen, dass sich diese ungewöhnliche Situation, die an den Winter 2005/06 erinnert, bald normalisiert und die im Dienst stehenden Einsatzkräfte wieder vermehrt zur Ruhe kommen.


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