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HAIGERMOOS. Die Stockschützen Haigermoos wurden zu Lebensrettern. Als eines ihrer Mitglieder einen Herzstillstand erlitt, reagierten sie sofort und holten einen in der Nähe stationierten Defibrillator.

Foto: Carola Schwankner
Foto: Carola Schwankner

Wolfgang Wagnleitner aus Haigermoos hatte großes Glück, dass seine Vereinskollegen der Stockschützen vorbildlich reagierten. Beim gemütlichen Beisammensein in der Stockschützenhalle kippte er plötzlich zur Seite und erlitt einen Herzstillstand. Seine Freunde begannen unverzüglich mit der Wiederbelebung. Parallel dazu setzten sie den Notruf ab und holten den beim nahegelegenen Gemeindeamt stationierten Defibrillator. Noch vor Eintreffen des Rettungswagens vom Roten Kreuz gab der „Defi“ zweimal einen Schock ab.

Herzschlag setzte wieder ein

Als die Rettungssanitäter beim Patienten eintrafen und die Wiederbelebungsmaßnahmen fortführen wollten, begann dieser plötzlich selbstständig zu atmen und hatte wieder einen eigenen Herzrhythmus. Obwohl ein Defibrillator Leben retten kann, gibt es immer noch viele Unternehmen und Bereiche, wo kein Defibrillator vorhanden ist. Das Rote Kreuz in Oberösterreich betreut derzeit über 1300 davon – verbunden mit der Hoffnung, dass es mehr werden, um im Fall des Falles Leben retten zu können, wie beim aktuellen Fall in Haigermoos.


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