Susanne Scholl liest in Haslach von Flüchtlingen heute und damals
HASLACH. Einen mutigen und persönlichen Roman über starke Frauen und den Kampf um ein Leben nach dem Überleben hat Susanne Scholl mit „Wachtraum“ geschrieben. Am 13. April stellt sie das Buch auf Einladung der Bücherei in Haslach vor.

Die Wiener Autorin und langjährige ORF-Korrespondentin in Moskau erzählt darin von Fritzi, die als Teil einer jüdischen Wiener Vorkriegsfamilie vor der Nazi-Verfolgung als junge Frau nach England fliehen muss. Sie heiratet Theo, kehrt nach Wien zurück und ist für ihre Tochter Lea eine lebenslustige, warmherzige Mutter. Bloß manchmal, da kann Fritzi nicht aus dem Bett aufstehen vor namenloser Trauer.
Bleibende Familienerinnerungen
Später scheint auch das Leben ihrer Tochter Lea zu gelingen, ist ausgefüllt mit Ehe, Kindern, Enkeln und Beruf. Und doch wird auch sie von bösen Träumen und Familienerinnerungen heimgesucht. Und als immer mehr Menschen auf der Flucht vor Krieg und Terror aus Syrien und Afghanistan nach Wien kommen und Lea mit ihrer Hilflosigkeit konfrontieren, droht auch ihr geglücktes Leben auseinanderzubrechen.


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