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HASLACH. Drei Länder – eine Storchenpopulation: Zum 15. Mal  hat die Österreichische Naturschutzjugend Haslach den Weißstorchen-Bestand in der Grenzregion genau erfasst. 
 
 

Fleißige Storchen-Zähler: Severin und Laurenz Vierlinger vor einem Horst in Südböhmen. Foto: önj Haslach

In den neun Horsten zwischen Breitenberg im Bayerischen Wald und Rychnov nad Malsi in Südböhmen konnten heuer elf Jungstörche gezählt werden. Besonders erfolgreich sind die südböhmischen Störche mit neun Jungstörchen in sechs Horsten, berichtet Karl Zimmerhackl von der önj Haslach: „Dieses erfreuliche Ergebnis zeigt neuerlich, wie wichtig die Stamm-Population in Südböhmen für unsere gesamte Böhmerwaldregion ist. Auf den weiträumigen Wiesen, Weiden und Brachflächen finden sie für ihre Jungen ein vielfältiges Futterangebot und in den Ortschaften gute Brutmöglichkeiten.“ Meister Adebar nimmt von Insekten, Regenwürmern bis zu Mäusen alles, was eiweißreich und gut verdaulich ist.

Kein Erfolg in Haslach

Erfolgreich mit je einem Jungvogel verlief die Brutsaison in Niederwaldkirchen und Bad Leonfelden. In Breitenberg verunglückte ein Weißstorch im Mai durch einen Stromschlag in einer Hochspannungsleitung; anschließend wurde die Brut aufgegeben. Die beiden Haslacher Störche sind etwas verspätet eingetroffen, die Brut verlief leider wieder erfolglos.

Meist in der zweiten Julihälfte unternehmen die Jungvögel ihre ersten Flugversuche. Schon ab August heißt es, sich selbst zu versorgen und sich auf die große Flugreise in den Süden vorzubereiten.


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