Umweltprüfung für geplante Nordic Arena gefordert
HELLMONSÖDT. Landessprecherin Maria Buchmayr und Landtagsabgeordnete Uli Böker von den Grünen fordern eine Strategische Umweltprüfung für die geplante Nordic Arena in Hellmonsödt.

„Die geplante Nordic Arena in Hellmonsödt bringt viele Fragen und eine gehörige Portion Skepsis. Denn dieses nordische Skiprojekt lässt erhebliche Umweltauswirkungen erwarten, sowohl auf die Bewohner als auch auf die Umwelt. Um dies erstens seriös bewerten zu können, fordern wir Grüne eine umfassende Strategische Umweltprüfung dieses geplanten Projekts. Zweitens stellt sich grundsätzlich die Frage, wie sinnvoll eine derartige Wintersportanlage in dieser Lage ist“, sagt Buchmayr nach einer dringlichen Anfrage zu diesem Projekt an Landesrat Strugl in der Landtagssitzung. Das Projekt umfasst bauliche Anlagen mit Beschneiungsanlagen, Schießständen, Stellplätzen und Gebäuden.
Umwelt und Anrainer
„Es ist ganz klar, dass eine solche Anlage und deren Betrieb Folgen hat. Folgen für Böden, Wasser, die Luftqualität und den Lebensraum der Tiere. Folgen aber auch für die Anrainer durch zusätzlichen Verkehr und Verkehrslärm“, sagt Böker. Auch Anrainer hatten zuvor schon Unterschriftenaktionen gestartet und Bedenken wegen des Projekts ausgesprochen.
Rückgang der Schneemenge
Für die Grünen stellt sich auch die Frage nach der Sinnhaftigkeit dieses Projekts. Denn Oberaigen-Hellmonsödt liegt auf einer Seehöhe von rund 800 Meter. „Die Klimaforschung prognostiziert für die nächsten Jahrzehnte einen deutlichen Rückgang der Schneemenge in diesen niedrigen Höhenlagen. In solche Gebiete mit absehbar zunehmendem Schneemangel viel Geld der öffentlichen Hand für Wintersport zu investieren, halten wir für fragwürdig“, betont Buchmayr.


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