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MÜHLVIERTEL. Eklat bei der dritten Regionskonferenz von Energie AG und Anrainern der geplanten 110 kV-Hochspannungsleitung durch das Mühlviertel: Mehr als drei Viertel der Teilnehmer standen geschlossen auf und verließen die Veranstaltung. „Damit haben wir eine Einladung zum Dialog an die Projektverantwortlichen ausgesprochen“, sagt Tanja Lette von der IG Landschaftsschutz Mühlviertel.

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Als Netzbetreiber hatte die Energie AG zur dritten Regionskonferenz nach Bad Leonfelden eingeladen. „Wir als Betroffene fühlen uns nicht ernstgenommen, es herrscht große Angst und Verunsicherung - wir fordern einen offenen und faktenbasierten Dialog mit den Projektverantwortlichen und eine ernsthafte und seriöse Prüfung der innovativen Erdkabelvariante“, heißt es seitens der IG Landschaftsschutz Mühlviertel. 

Konkrete Fragen nicht beantwortet

Das Verlassen der Veranstaltung begründten die Betroffenen damit, dass es mehr als 15 Minuten „Kampf“ bedurfte, dass man sie ihre Fragen, Bedenken, Ängste, Anregungen und auch konstruktiven Vorschläge kommunizieren ließ. Die drei konkreten Fragen nach der Trasse der Systemvariante Erdkabel, die realistischen Kosten dieser Variante und der Einbindung dieser Erkenntnisse in den Trassenfindungsprozess blieben laut Tanja Lette unbeantwortet. „Deshalb haben wir fast geschlossen die sehr emotional geführte Veranstaltung verlassen.“

Weitere Informationen: www.muehlviertel110kv.at


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