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HOFKIRCHEN. Auf den Pfaden des „Alten Salzwegs“ können Wandersfreunde marschieren. Die neue Runde wurde mit der Aufstellung einer Hinweistafel vollendet.

Als Abschluss der Arbeiten am Salzweg hat der ehrenamtliche Wanderwegreferent Franz Wipplinger bei der „Alten Salzreib“ eine Hinweistafel montiert. Foto: Wipplinger

Initiiert wurde die Salzwegrunde vom ehrenamtlichen Wanderweg-Referenten Franz Wipplinger und seinem Team, die damit den Weg aus dem elften und zwölften Jahrhundert zu neuem Leben erwecken. Bei der Alten Salzreib, wo jetzt eine Hinweistafel aufgestellt wurde, erfahren die Wandersleut' mehr über die Geschichte des Salzhandels. Einst führte der Salzweg von der Rannamündung durch die Weinleiten zur Mautstelle in Leiten bis nach Hofkirchen und weiter nach Böhmen. Der Weg wurde in der steilen Donauleiten so angelegt, dass er teilweise als Einbahnsystem geführt werden konnte und er wurde tief in das Gelände eingegraben. So waren die Pfade kaum einsehbar; Reisende und Händler waren vor wilden Tieren oder Straßenräubern geschützt.

Als Hofkirchen 1333 das Marktrecht erhielt, durfte gleichzeitig jeden Dienstag (am Eritag) fünf Pfund kleine Küfel (7200 Kilo) Salz verkauft werden. 1456 wurde dieses Recht auf unbeschränktes Maß erweitert.

Der neue Wanderweg mündet bei der Salzreib in den historischen Weg. Ab diesem Punkt führt er genau auf der Gemeindegrenze von Hofkirchen und Pfarrkirchen. Start des knapp sieben Kilometer langen Rundwegs ist im Ortszentrum von Hofkirchen. Eine Wegbeschreibung gibt es am Gemeindeamt und unter www.hofkirchen.at.


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