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KEMATEN. Zwei Anträge zum Thema Kinderbetreuung wurden in der jüngsten Gemeinderatssitzung in Kematen behandelt. Einen Zwei-Tages-Tarif für die Nachmittagsbetreuung wird es auch nach dieser Sitzung vorerst nicht geben.

Erst nach einer ausführlichen Evaluierung wird wieder über die Tarifmodelle für die Nachmittagsbetreuung diskutiert. Foto: CroMary/Shutterstock.com

Die ÖVP brachte einen Antrag zu Evaluierung und Ausbau der Kinderbetreuung ein. Gemeinsam mit den Betreibern (Pfarrcaritas und Familienbund) und den Elternvertretern werden nun die aktuellen Angebote evaluiert.

Anschließend werden, auch in Abstimmung mit dem finanziellen Rahmen, die zukünftigen, den Bedürfnissen angepassten Angebote erarbeitet. „Dann werden wir erneut über die Betreuungsmöglichkeiten am Nachmittag und die Möglichkeit zur Betreuung an einzelnen Tagen, wie Zwei- und Dreitagestarife, diskutieren“, sagt Bürgermeister Markus Stadlbauer von der ÖVP.

FPÖ und SPÖ haben bei diesem Antrag nicht mitgestimmt, sie wollten in einem eigenen Antrag die sofortige Einführung eines Zwei-Tages-Tarifes durchsetzen.

Da die ÖVP in Kematen die absolute Mehrheit hat, wurde daraus aber nichts. „Wir als ÖVP haben uns bei diesem Antrag der Stimme enthalten, da es sich hier um eine Angelegenheit der Rechtsträger handelt“, so Stadlbauer.

Christian Deutinger, Fraktionsobmann der FPÖ, sieht das anders. „Wir haben die Hand Richtung ÖVP ausgestreckt und der Missstand des fehlenden Zwei-Tages-Tarifes hätte ohne großes Aufsehen behoben werden können. In Wahrheit war es eine Machtdemonstration der ÖVP, die in Kematen mit absoluter Mehrheit regiert und somit über FPÖ und SPÖ einfach drüberfährt.“


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