Gastgarten sorgt fürs richtige „Sommerfeeling“

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Susanne Winter, MA Susanne Winter, MA, Tips Redaktion, 13.05.2020 19:13 Uhr

BEZIRK KIRCHDORF. Ein Sommer ohne gemütliche Stunden mit Familie oder Freunden in den Gastgärten der heimischen Gastronomiebetriebe wäre für viele undenkbar. Die Freude ist also groß, dass die Gasthäuser ab 15. Mai wieder öffnen. Heuer hat der Gastgarten eine noch größere Bedeutung für die Betriebe.

Zum richtigen „Sommerfeeling“ gehört der Gastgarten dazu. Er hat auch eine wichtige gesellschaftspolitische Wirkung, denn die Menschen treffen sich, um zu kommunizieren. Der Gastgarten hat deshalb für die Gastronomiebetriebe eine große Bedeutung. Gleichzeitig ist damit auch ein intensiverer Aufwand für die Betriebe verbunden.

Bei Gasthauswahl an erster Stelle

„In den Ausflugsgebieten geht ohne Gastgartenbetrieb gar nichts. Gäste stellen an ihre Gasthausauswahl den Faktor Gastgarten an erster Stelle. In den ländlichen Regionen ist für die Einheimischen auch der Gastgarten, sobald die Temperaturen passen, die Nummer eins“, weiß WKO-Bezirksobmann Klaus Aitzetmüller.

Gastgarten ist heuer besonders wichtig

Für die Gastronomiebetriebe ist der Gastgarten durch die Corona-Krise heuer besonders wichtig. „Der Gastgarten ermöglicht eine effizientere Anordnung der Plätze. Die bisher bekannten Vorgaben für das Aufsperren für die Indoor-Geschäftstätigkeit sind doch sehr, sehr einschränkend“, erklärt Klaus Aitzetmüller.

Tolle Geschäfts- oder Projektideen entstanden

Für WKO-Bezirksstellenleiter Siegfried Pramhas bedeutet der Gastgarten gerade in dieser Zeit „ein bisschen ein Freiheitsfeeling. Ich bin schon bei Runden im Gastgarten dabei gewesen, in denen tolle Geschäfts- oder Projektideen entstanden sind. Jeder Gastronomie-Open-Air-Platz hat seine Eigenart. Mir geben alte Bäume in Gastgärten mit dem dazugehörigen Kiesel ein Gefühl der ,Erdung'“.

Von der Alm über das Wirtshaus bis hin zum Café

„Ob als Einheimischer oder als Gast: So ein Sommertag im Gastgarten ist schon etwas ganz Besonderes“, weiß auch Marie-Louise Schnurpfeil, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Pyhrn-Priel: „Bei uns bieten sich dafür unzählige Möglichkeiten an – hoch oben auf der Alm, in Wirtshäusern und Jausenstationen am See oder in den Cafés und Restaurants. Dabei schätze ich das kulinarische Angebot mindestens ebenso sehr wie die prachtvollen Aussichten und das ganz besondere Outdoor-Flair.“

Langer und verlässlicher Sommer sorgt für genügend Zeit im Gastgarten

Müsste sie sich für drei Gastgärten entscheiden, dann wären es „der Seebauer am Gleinkersee wegen seines ausgezeichneten Gulasch, das Zickerreith am Hengstpass (unbedingt die Mehlspeisen probieren!) und der Gasthof Gruber in Spital am Pyhrn, wo Größe und Geschmack der Schnitzel gleichermaßen außergewöhnlich sind. Aber Gottseidank ist der Sommer in der Urlaubsregion Pyhrn-Priel ja lang und verlässlich – da gehen sich all die anderen Gastgärten auch noch aus …“, meint Marie-Louise Schnurpfeil.

 

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