Pole-Position für Bezirk Kirchdorf im Wettbewerb der Regionen

David Ramaseder David Ramaseder, Tips Redaktion, 19.06.2019 12:04 Uhr

BEZIRK KIRCHDORF. Kräfte bündeln und gemeinsam alles unternehmen, um den Bezirk Kirchdorf weiterhin als Top-Region national und international zu positionieren. Der Bezirksstellenausschuss der WKO setzte sich intensiv mit dem Projekt „worklifehub kirchdorfkrems“ der Technologiegruppe Kremstal auseinander und sieht viele gemeinsame Ziele.

Unter dem Titel „Den Bezirk frisch inszenieren“ wurden von der Wirtschaftskammer (WKO) Kirchdorf bereits im Jahre 2011 entsprechende Aktionen gesetzt, um die Gesamt-Attraktivität der Region in den Fokus zu stellen. „Vor zehn Jahren war es schwierig, bewusst zu machen, wie wichtig die Positionierung des Lebensraumes sein wird.

Die demografische Entwicklung in Zusammenhang mit dem Thema Mitarbeiterpotenzial führt die Bedeutung nun vor Augen“, sagt WKO-Obmann Klaus Aitzetmüller. Die Technologiegruppe Kremstal (TGK)  unternimmt nun einen weiteren Anlauf. Mit dem Projekt „work­lifehub kirchdorfkrems“ sollen regionale Kräfte gebunden werden, um den Standort und dessen viele Vorteile über die Bezirksgrenzen hinaus noch bekannter zu machen.

Synergien schaffen

„Es gibt von den unterschiedlichen regionalen Playern und Organisationen viele Initiativen und Projekte. Diese wollen wir bündeln“, sagt Rene Haidlmair, Obmann der TGK. Die WKO Kirchdorf ist im Projekt „worklifehub kirchdorfkrems“ gemeinsam mit weiteren Unternehmen eingebunden.

„Unser Lebens- und Wirtschaftsraum Bezirk Kirchdorf weist Top-Ist-Daten sogar im österreichweiten Vergleich auf. Aber es geht um die Zukunftsgestaltung und – wie schon oft gefordert – da braucht es die Kraft aller regionalen Meinungsbildner“, sagt Aitzetmüller.

Die vielen Projekte und Projektinitiativen der WKO Kirchdorf sollen ebenfalls genutzt werden, um das gemeinsame Ziel zu erreichen. Der Bezirksstellenausschuss der WKO Kirchdorf ist für die Regionalentwicklung ein wichtiger Sensor. „Der regionale Arbeitsmarkt und die damit möglichen Auswirkungen für die Zukunft ist ein Stammthema“, sagt Klaus Aitzetmüller.

Gute Zusammenarbeit

Immerhin gilt es, die Top-Werte wie 18 Lehrlinge pro 1.000 Einwohner, 335 Arbeitsplätze pro 1.000 Einwohner und viele ausgezeichnete Arbeitgeberbetriebe zu halten. Und es gibt bedeutende weiche Standortfaktoren wie Naturraum, Freizeitmöglichkeiten, Sicherheit, Vereinswesen, um nur einige zu nennen, die die Region durchaus in die „Pole-Position“ beim Wettbewerb der Regionen bringen.

Es geht um das Ziehen an einem Strang in der Region. Diese zieht daraus ebenfalls einen großen Nutzen. „Dafür braucht es natürlich auch das Dabeisein der Gemeinden, der kleinen aber sehr wichtigen Zelle des Lebens in der Region“, wünschen sich WKO-Obmann Klaus Aitzetmüller und TGK-Obmann Rene Haidlmair eine geschlossene Beteiligung der Kommunen, um die volle Power entwickeln zu können.

Artikel weiterempfehlen:


Mehr zu diesem Thema:

Kommentar verfassen



Renate und Manfred Rettenegger aus Molln waren vorne dabei in Wien beim Internationalen Babenbergerlauf

MOLLN. Renate und Manfred Rettenegger aus Molln waren in Wien beim Internationalen Babenbergerlauf.

Brigitta Schickmaier ist mit 46 Jahren jüngste Kommerzialrätin

PETTENBACH. 46 Jahre alt und schon Kommerzialrätin – das hat Brigitta Schickmaier geschafft. Die Pettenbacherin ist leidenschaftliche Konditorin und gibt ihre Begeisterung für dieses ...

Brand eines Elektroautos in Leonstein

LEONSTEIN. Besonders gefordert war die Freiwillige Feuerwehr Leonstein bei einem Brand eines Elektrofahrzeuges.

Bildungsregion Kirchdorf Steyr soll fließendere Übergänge zwischen Schulstufen ermöglichen

BEZIRK KIRCHDORF. Seit 1. Jänner gibt es statt 20 nur noch sechs Bildungsregionen in Oberösterreich. Eine davon ist die Bildungsregion Kirchdorf Steyr, die vor Kurzem ins Holzhaus E1NS in ...

Sternenwanderung als Zeichen der Menschlichkeit

NUSSBACH. Am Samstag, 21. September, organisiert die Plattform „Vielfalt für Wartberg“ eine „Sternenwanderung“ zur Aussichtswarte „Weiß'n am Sattel“ in Nußbach.

Bei der „Maskenausstellung im Roßstall“ gibt es Masken in allen Variationen zu sehen

LEONSTEIN. Die Steyrtaler Höhnteufl'n veranstalten als Auftakt in die Brauchtums-Saison eine „Maskenausstellung im Roßstall“.

Wechsel an der SPÖ-Parteispitze in Kirchdorf: Vera Pramberger folgt Wolfgang Veitz

KIRCHDORF AN DER KREMS. Nach zwölf parteipolitisch arbeitsreichen Jahren hat Bürgermeister Wolfgang Veitz bei der Stadtparteisitzung seine Funktion als Parteivorsitzender der SPÖ ...

„Michael Green“ für vier Naturschutz-Projekte in Micheldorf

MICHELDORF. Die Grünen Micheldorf vergaben den „Michael Green“ – eine Auszeichnung für naturfreundliches Tun in Micheldorf – in vier Kategorien. Viele Interessierte kamen zur ...