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BEZIRK KIRCHDORF. Kräfte bündeln und gemeinsam alles unternehmen, um den Bezirk Kirchdorf weiterhin als Top-Region national und international zu positionieren. Der Bezirksstellenausschuss der WKO setzte sich intensiv mit dem Projekt „worklifehub kirchdorfkrems“ der Technologiegruppe Kremstal auseinander und sieht viele gemeinsame Ziele.

Christian Finner, Klaus Aitzetmüller, Manfred Huemer, Martina Resl, Paul Neuburger, Martin Schiller, Rene Haidlmair und Hannes Schmid (v.l.) Foto: WKO Kirchdorf

Unter dem Titel „Den Bezirk frisch inszenieren“ wurden von der Wirtschaftskammer (WKO) Kirchdorf bereits im Jahre 2011 entsprechende Aktionen gesetzt, um die Gesamt-Attraktivität der Region in den Fokus zu stellen. „Vor zehn Jahren war es schwierig, bewusst zu machen, wie wichtig die Positionierung des Lebensraumes sein wird.

Die demografische Entwicklung in Zusammenhang mit dem Thema Mitarbeiterpotenzial führt die Bedeutung nun vor Augen“, sagt WKO-Obmann Klaus Aitzetmüller. Die Technologiegruppe Kremstal (TGK)  unternimmt nun einen weiteren Anlauf. Mit dem Projekt „work­lifehub kirchdorfkrems“ sollen regionale Kräfte gebunden werden, um den Standort und dessen viele Vorteile über die Bezirksgrenzen hinaus noch bekannter zu machen.

Synergien schaffen

„Es gibt von den unterschiedlichen regionalen Playern und Organisationen viele Initiativen und Projekte. Diese wollen wir bündeln“, sagt Rene Haidlmair, Obmann der TGK. Die WKO Kirchdorf ist im Projekt „worklifehub kirchdorfkrems“ gemeinsam mit weiteren Unternehmen eingebunden.

„Unser Lebens- und Wirtschaftsraum Bezirk Kirchdorf weist Top-Ist-Daten sogar im österreichweiten Vergleich auf. Aber es geht um die Zukunftsgestaltung und – wie schon oft gefordert – da braucht es die Kraft aller regionalen Meinungsbildner“, sagt Aitzetmüller.

Die vielen Projekte und Projektinitiativen der WKO Kirchdorf sollen ebenfalls genutzt werden, um das gemeinsame Ziel zu erreichen. Der Bezirksstellenausschuss der WKO Kirchdorf ist für die Regionalentwicklung ein wichtiger Sensor. „Der regionale Arbeitsmarkt und die damit möglichen Auswirkungen für die Zukunft ist ein Stammthema“, sagt Klaus Aitzetmüller.

Gute Zusammenarbeit

Immerhin gilt es, die Top-Werte wie 18 Lehrlinge pro 1.000 Einwohner, 335 Arbeitsplätze pro 1.000 Einwohner und viele ausgezeichnete Arbeitgeberbetriebe zu halten. Und es gibt bedeutende weiche Standortfaktoren wie Naturraum, Freizeitmöglichkeiten, Sicherheit, Vereinswesen, um nur einige zu nennen, die die Region durchaus in die „Pole-Position“ beim Wettbewerb der Regionen bringen.

Es geht um das Ziehen an einem Strang in der Region. Diese zieht daraus ebenfalls einen großen Nutzen. „Dafür braucht es natürlich auch das Dabeisein der Gemeinden, der kleinen aber sehr wichtigen Zelle des Lebens in der Region“, wünschen sich WKO-Obmann Klaus Aitzetmüller und TGK-Obmann Rene Haidlmair eine geschlossene Beteiligung der Kommunen, um die volle Power entwickeln zu können.


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