Informationsabend des Vereins „Wirtschaft Steyrtal“

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Sophie Kepplinger Sophie Kepplinger, Tips Redaktion, 18.09.2020 12:28 Uhr

MOLLN. Die angebotenen Produkte des Wirtschaftsnetzwerkes „Wirtschaft Steyrtal“, wie dem Webshop, der Homepage, dem Maultrommel-TV, können trotz des verlangten Abstandes zur Eindämmung des Coronavirus gut verwendet werden. Ersetzen können diese aber den persönlichen Erfahrungsaustausch nicht.

„Gerade für ein Netzwerk ist der persönliche Erfahrungsaustausch der Erfolgsfaktor“, sagt Wirtschaft Steyrtal-Obmann Karl Schwarz. Darum gestaltete der Unternehmer gemeinsam mit seinem Team unter Beachtung aller nötigen Sicherheitsmaßnahmen einen Informationsabend beim Wirt im Dorf in Molln. Julia Bauer, Leiterin des Arbeitsmarktservice (AMS) Kirchdorf, unterrichtete die Mitglieder des Netzwerkes an diesem Abend über den Stand der Dinge am regionalen Arbeitsmarkt. „Die Entwicklung des Arbeitsmarktes ist für uns als Unternehmen wie auch für die Region von enormer Bedeutung. Es geht darum, gute Mitarbeiter zu bekommen und damit die Kaufkraft in der Region zu sichern“, betont Karl Schwarz. Vor allem das Thema der mangelnden Fachkräfte werde die Unternehmen die nächsten Jahre begleiten. „Mit einem solches Netzwerk zusammenzuarbeiten und Meinungen auszutauschen, ist für unsere Arbeit beim Arbeitsmarktservice sehr förderlich“, ist Julia Bauer überzeugt.

Parallelen mit Ski-Cross Athleten Daniel Traxler

Die Unternehmer sind in diesen Zeiten extrem gefordert: der Lockdown und Fachkräftemangel sowie die Ungewissheit, wie es weiter geht, seien derzeit sehr präsent. „Daher haben wir uns kurzfristig einen Spitzensportler eingeladen. Dieser erlebt in seiner Karriere meistens ähnliche Situationen“, berichtet der Obmann. Der Ski-Cross Athlet Daniel Traxler aus Spital am Pyhrn brachte es dann auch bei seinem Vortrag auf den Punkt: „Es gab schon Situationen, in denen ich zweifelte, weil es nicht läuft. Gerade dann heißt es aber: an Zielen weiterarbeiten und durchhalten.“

Positiver Zwischenbericht

Einen sehr positiven Zwischenbericht konnte der Wirtschaftsverein über das Steyrtalcard-Projekt präsentieren: Trotz des Lockdowns wurden im Steyrtal Produkte und Dienstleistungen in Höhe von 272.000 Euro mit Steyrtalcard oder der dazugehörigen App eingekauft. „Der Verein wurde gegründet, um auch kleineren Unternehmen den gemeinsamen Zugang zu digitalen Produkten zu ermöglichen. Das macht sich gerade jetzt bezahlt“, betont Siegfried Pramhas, Kirchdorfs Wirtschaftskammer-Bezirksstellenleiter.

 

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