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Landeshauptmann Thomas Stelzer bei Wasserkraftwerk Klaus: "Wasserkraft ist ein wichtiger Beitrag zur Energiewende"

Sophie Kepplinger, BA, 19.10.2022 11:25

KLAUS AN DER PYHRNBAHN. Hohen Besuch durften die beiden Ennskraft-Vorstände Martin Binder und Maximilian Medl Mitte Oktober im Kraftwerk Klaus empfangen. Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) in Begleitung von Landtagsabgeordneten und Bürgermeister Christian Dörfel (ÖVP) statteten dem Wasserkraftwerk an der Steyr einen Besuch ab.

Martin Binder, Christian Dörfel, Thomas Stelzer, Maximilian Medl (v.l.) (Foto: Ennskraft)
  1 / 3   Martin Binder, Christian Dörfel, Thomas Stelzer, Maximilian Medl (v.l.) (Foto: Ennskraft)

„In Oberösterreich halten wir seit Jahrzehnten am Ausbau der Wasserkraft fest. Die Energiekrise zeigt, dass wir damit richtig gelegen sind. Wir müssen von den Abhängigkeiten von russischem Gas wegkommen und werden den Ausbau erneuerbarer Energien umso konsequenter vorantreiben“, so Landeshauptmann Thomas Stelzer bei einer Besichtigung des von der Ennskraft betriebenen Wasserkraftwerks Klaus. Oberösterreich habe heute eine Vorreiterrolle im Vergleich zu den anderen Bundesländern: So erfolgt in Oberösterreich die Stromerzeugung bereits zu fast 84 Prozent aus erneuerbaren Quellen.

Stromerzeugung und Hochwasserschutz

Insgesamt erzeugt das Kraftwerk Klaus jährlich durchschnittlich 74 GWh Strom und versorgt damit rund 17.200 Haushalte. Neben seiner Primäraufgabe erfüllt das Kraftwerk samt Stausee auch den Zweck, Hochwasser-Abflussspitzen zu reduzieren. „Das Wasserkraftwerk hier in Klaus ist ein wesentlicher Garant für die Versorgungssicherheit in der Region. Zahlreiche Haushalte und Betriebe werden dadurch mit sauberem Strom versorgt, was insbesondere für den Wirtschaftsstandort von großer Bedeutung ist. Überdies wurde durch die Reduktion von Hochwasser-Abflussspitzen eine wichtige Maßnahme zur Vorbeugung von Überflutungen der angrenzenden Gebiete geschaffen“, betont Stelzer.

„Oberösterreich ist ein Land der Wasserkraft“

„In Oberösterreich investieren wir stark in den Klimaschutz und den Ausbau erneuerbarer Energien. Alleine 2022 fließen in Oberösterreich 449 Millionen Euro aus dem Landeshaushalt in Maßnahmen zum Schutz des Klimas“, so Stelzer, wobei grüner Strom aus Wasserkraft in Oberösterreich traditionell die größte Rolle spielt: „Oberösterreich ist ein Land der Wasserkraft. 72 Prozent des bei uns in Oberösterreich erzeugten erneuerbaren Stroms stammen aus Wasserkraft“, berichtet der Landeshauptmann und verweist dabei auch auf die hohe Anzahl der Wasserkraftwerke im Bundesland. So gibt es in Oberösterreich neben 28 größeren Wasserkraftwerken auch rund 860 Kleinwasserkraftanlagen.


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