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BEZIRK ROHRBACH. Den Bedarf an Park & Ride-Anlagen entlang der Mühlkreisbahn hat sich Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner angeschaut. Das Augenmerk liegt auf dem unteren Teil der Strecke.
 

Vor allem für die Park&Ride-Flächen in Ottensheim, Walding und Rottenegg wird ein Ausbau empfohlen. Foto. Weihbold

Steinkellner will mit einem effizienten Park & Ride-Konzept den Pendlern den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel, vornehmlich auf Schienen, erleichtern. „Ziel ist es, den öffentlichen Personennahverkehr als leistungsfähige Alternative zum motorisierten Individualverkehr zur Verfügung zu stellen“, betont der FP-Landesrat. Eine Studie sollte Klarheit über mögliche kurzfristige Erweiterungsmaßnahmen auch entlang der Mühlkreisbahn schaffen.

Flächen überlastet

Priorität wird hier auf die Standorte Ottensheim, Walding, Rottenegg und Lacken gelegt. Diese Flächen sind überlastet oder ineffizient genutzt, eine zeitnahe Erweiterung wird empfohlen. Mit mittlerem Aufwand, also mit erforderlichen Baumaßnahmen, ließen sich hier 500 bis 600 neue Stellplätze realisieren, heißt es in der Studie, die vom Gmundner Verkehrsplanungsbüro Komobile erstellt wurde.  

Finanziert werden solche Park & Ride-Anlagen zur Hälfte von den ÖBB, jeweils ein Viertel müssen Land OÖ und die jeweilige Standortgemeinde tragen.

Keine P&R-Anlage an der Stadtgrenze

Verhalten positiv reagiert der Mühlviertler Pendlersprecher NR Michael Hammer (ÖVP) auf die Pläne. Bedauerlich sei aber, dass in der Studie keine Park & Ride-Anlage an den Stadtgrenzen geplant sind. Gerade die sind aber nötig, um all jenen, die ans Auto angewiesen sind, eine Parkmöglichkeit mit Anbindung an das städtische öffentliche Verkehrsnetz zu bieten. „“Heute wurde auch sichtbar, dass die Realisierung von Park & Ride-Plätzen und damit Park-Alternativen für die Pendler, noch dauern wird. Wir fordern daher den sofortigen Stopp der Einführung von Parkgebühren am Urfahrmarkt, bis die von LR Steinkellner bereits letztes Jahr angekündigte Überarbeitung des landesinternen Park & Ride-Konzeptes am Tisch liegt“, forderte Hammer.

Tempo bei Umsetzung

Für die Grünen sind die Vorschläge „noch kaum mehr als ein Tropfen auf dem heißen Stein, die Studie allein wird die Stausituation nicht entschärfen“, sagt Verkehrssprecher Severin Mayr. Jetzt brauche es deshalb Tempo bei der Umsetzung und eine rasche Klärung der Finanzierung.


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