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KOTTES. Die dreijährige Ausbildung zum NÖ Feuerwehrtaucher ist hart, von 74 Bewerbern schafften es nur neun zum einwöchigen Abschlusslehrgang nach Kroatien. Vier Feuerwehrmänner der Tauchgruppe Nord (Einsatzgebiet Waldviertel) konnten schließlich über den erfolgreiche Absolvierung jubeln: Mathias Wania (FF Kottes - Bezirk Zwettl), Andreas Huth (FF Krems - Bezirk Krems), Marvin Zeilinger (FF Persenbeug - Bezirk Melk) und Martin Weber (FF Dobersberg - Bezirk Waidhofen an der Thaya).

Einwöchige Abschlusslehrgang in Kroatien. Fotos: NÖ Feuerwehrtauchdienst
  1 / 2   Einwöchige Abschlusslehrgang in Kroatien. Fotos: NÖ Feuerwehrtauchdienst

Neun Bewerber machten sich Ende September zum einwöchigen Abschlusslehrgang nach Kroatien auf. Die Abschlussprüfung bestand aus den Teilen Apnoe Tauchen, Streckenschwimmen mit Navigation inklusive Rettungsschwimmprüfung, und aus dem Geräte-Arbeitstauchen.

Beim Apnoeteil (das heißt Luft holen und ohne Tauchgerät abtauchen) wurden unter anderem 50 Meter Streckentauchen, 15 Meter Tieftauchen und 1 1/2 Minuten auf sechs Metern Tiefe in Ruhe verlangt.

Beim Geräte-Arbeitstauchen mussten die Tauchabschlussschüler unter Wasser schneiden, trennen, eine Schalung anfertigen und betonieren, sowie technische Geräte mit „blinder Maske“ (Anmerkung: ohne Sicht) zerlegen und zusammenbauen. Auch ein Auto musste aus 15 Metern Tiefe mittels Hebeballons in unterschiedlichen Arten geborgen werden. Zusätzlich mussten sich die Teilnehmer aus Notsituationen unter Wasser ohne Sicht aus Käfigen, Netzen und ähnlichem befreien. Eine weitere Aufgabe: Innerhalb von zwei Stunden mehr als fünf Kilometer im offenen Meer schwimmend zur Basis zurückzunavigieren. Den Abschluss bildeten Tieftauchgänge inklusive unter Wasser Präzisions-Navigation. Die Tauchgruppe Nord darf sich nun über die Verstärkung von vier Männern freuen!

Über den Tauchdienst

Der Tauchdienst, ein Sonderdienst des NÖ Landesfeuerwehrverbandes gliedert sich in vier Gruppen, die in den einzelnen Landesviertel stationiert sind. Die Tauchgruppe Nord hat den Stützpunkt in Weißenkirchen (Wachau) und stellt zurzeit 20 Einsatztaucher. Das Einsatzgebiet umfasst das ganze Waldviertel sowie den Donauabschnitt von Melk bis Tulln.


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