Stadt schafft Platz für 35 Flüchtlinge
KREMS. Die Stadt Krems stellt sechs freie Wohnungen in einem gemeindeeigenen Gebäude für Flüchtlinge zur Verfügung. Die Betreuung der künftigen Bewohner wird in den Händen der Diakonie liegen.

Ab September stehen in Krems laut Magistrat neue Unterkünfte für Flüchtlinge zur Verfügung. In einem stadteigenen Mietshaus werden sechs Wohnungen kurzfristig adaptiert und an die Diakonie vermietet. Sie wird die Unterbringung von rund 35 Flüchtlingen organisieren und auch die Betreuung übernehmen. Das bedeutet, dass zumindest einmal wöchentlich ein Ansprechpartner der Diakonie vor Ort sein wird – sowohl für die Anliegen der Flüchtlinge als auch der anderen Mieter im Umgang mit den Flüchtlingen. Für sie alle wird auch eine Rufbereitschaft rund um die Uhr eingerichtet. „Es geht um die Sicherstellung menschenwürdiger Unterkünfte für Menschen in Not. Da sind auch Städte und Gemeinden gefordert, ihren Teil beizutragen“, sagt Bürgermeister Reinhard Resch (SPÖ).
Die Bewohner des Miethauses wurden von den Stadträtinnen Eva Hollerer (SPÖ) und Anna Wegl (ÖVP) persönlich informiert und nutzten gleich die Gelegenheit, ihre Anliegen und Sorgen zu besprechen. So wurde vereinbart, die Hausordnung gemeinsam mit allen künftigen Bewohnern festzulegen und Schwerpunkte herauszuarbeiten, die für das Zusammenleben besonders wichtig sind. „Ich kann die Sorgen der Mieter und der Bürger gut nachvollziehen, bin aber überzeugt, dass sich durch das persönliche Kennenlernen viele Vorurteile wieder aufheben werden“, so Hollerer.
Diakonie koordiniert Hilfe
Derzeit sind in Krems 37 Flüchtlinge in Privatquartieren untergebracht. Wer helfen möchte – mit Sach- oder Geldspenden beziehungsweise ehrenamtlicher Mitarbeit – kann sich an den Flüchtlingsdienst der Diakonie wenden (Tel. 0664/88302303). Mehr Informationen gibt es unter: www.diakonie.at/fluechtlingsdienst.








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