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KREMS. Im „Teddybären Krankenhaus“ lernen Kinder im Alter von drei bis zehn Jahren spielerisch die medizinischen Abläufe in einem Krankenhaus kennen. Am 9. und 10. März wird im Uniklinikum Krems erstmals als eine solche Veranstaltung abgehalten.

  1 / 2   Im "Teddybären Krankenhaus" können Kinder ihre Kuscheltiere von TeddyDocs (Medizinstudierende der KL Krems) untersuchen und behandeln lassen. Foto: Jana Sabo

Bei dieser Krankenhaussimulation bringen Kinder ihr Kuscheltier oder ihre Puppe mit, zu dem sie eine Krankengeschichte erfinden dürfen. Die von Medizinstudierenden der Karl Landsteiner Privatuniversität (KL) dargestellten „TeddyDocs“ durchlaufen mit den Kindern alle Stationen eines nachgebauten Krankenhauses, um Bär und Puppe zu heilen. Kindern soll so spielerisch die Angst vor dem Arztbesuch und einem möglichen Krankenhausaufenthalt genommen werden.

Blutabnahme, Röntgen und OP

Für die Medizinstudierenden ist das in Eigenregie organisierte „Teddybären Krankenhaus“ auch eine gute Möglichkeit, um zu lernen, wie man auf kleine Patienten eingeht. Behandelt werden die Kuschelfreunde nach einer gemeinsamen Einschätzung durch Besitzer und TeddyDoc (Anamnese) in einer Erste Hilfe Station, mit „Blutabnahme“ im Labor, Röntgenaufnahmen oder im Operationssaal. Selbst Hand anlegen dürfen die Kinder während der ganzen Behandlungsdauer.

Apotheke und psychologische Therapie

Im Entlassungsgespräch wird unter anderem auf die auch für die Kuscheltiere wichtige gesunde Ernährung und Bewegung eingegangen, dafür wird von der Teddy Krankenkasse auch ein Rezept ausgegeben. Damit geht es in die gemeinsam mit dem Akademischen Fachverband österreichischer Pharmazeuten organisierte Apotheke, wo es gilt Salben zu rühren, Kapseln zu füllen und Tees zu mischen. Einzigartig in Krems ist eine Psychologiestation, an der über die Gefühle der Tiere gesprochen werden kann.

Zweite Station in NÖ

Das „Teddybären Krankenhaus“ wird von der Austrian Medical Students Organization (AMSA) gemeinsam mit der KL und dem Uniklinikum Krems veranstaltet. Vorgängerinitiativen gibt es seit einigen Jahren in Wien, Innsbruck, Linz, Salzburg, Graz und Feldkirch. Nach Schwechat ist Krems die zweite niederösterreichische Station, an der die Aktion stattfindet.

Familien am Nachmittag willkommen

Die beiden Vormittage sind für Kindergärten und Schulen gegen Voranmeldung reserviert, nachmittags sind Privatpatienten, die spontan vorbeikommen, herzlich willkommen. Anmeldung unter: https://www.teddy-krankenhaus-noe.com


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