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LAAKIRCHEN. Weil ein 18-jähriger Rauchfangkehrer rasch reagierte, konnte ein größerer Brand in einem Wohnhaus verhindert werden.

Foto: Feuerwehr Laakirchen
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Eine 85-Jährige aus Laakirchen dürfte sich am 4. Jänner gegen 1 Uhr früh in der Mikrowelle ein Kirschkernkissen aufgewärmt haben, welches sie anschließend mit ins Bett nahm. Kurze Zeit später fing das Kirschkernkissen samt dem Bettbezug und der Matratze Feuer.

Die 85-Jährige rief ihrem 27-jährigen Enkel um Hilfe. Dieser brachte die Matratze samt Bettbezug und Kirschkernkissen auf den Balkon ins Freie und löschte das Feuer mit einem Kübel Wasser. Im Anschluss schaufelte der 27-Jährige noch Schnee auf die verbrannten Gegenstände.

Gegenstände fingen nochmals Feuer

Dies reichte jedoch offenbar nicht aus, denn das Material entzündete sich in den Morgenstunden erneut. Als gegen 8.45 Uhr ein 18-jähriger Rauchfangkehrer aus Gschwandt beim Nachbarhaus gerade mit der Arbeit beginnen wollte, bemerkte er auf dem Balkon eine starke Rauchentwicklung. Er alarmierte sofort die Feuerwehr, die den Brand rasch unter Kontrolle bringen konnte. Insgesamt waren sechs Feuerwehren mit etwa 80 Mann im Einsatz. Die Höhe des Gesamtschadens ist bislang noch unbekannt.


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