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LAAKIRCHEN/KAMBODSCHA. Die letzten drei Tage lief er mit vorn und an den Seiten aufgeschnittenen Laufschuhen - um trotz der Blasen die restlichen 150 Kilometer zurücklegen zu können: Der Laakirchner Fritz Kieninger hat seinen 900-Kilometer-Ultramarathon quer durch Kambodscha geschafft - und 18 Trinkwasserbrunnen „erlaufen“.

Kininger am fünften Tag seines Laufs. Foto: Kieninger
  1 / 2   Kininger am fünften Tag seines Laufs. Foto: Kieninger

18 Tage war er bei mittleren Temperaturen von 35 Grad im Schatten und 80 Prozent Luftfeuchtigkeit unterwegs, trotz einer Darminfektion, die ihn schwächte, und unzähligen Blasen an den Füßen verschwendete der Ultraläufer jedoch keinen Gedanken ans Aufgeben sondern „spulte“ täglich seine 50 Kilometer ab. „Besonders schwierig waren die ersten vier Tage“, so der Laakirchner im Tips-Gespräch: „Ab der Provinz Mondulkiri, wo die Berge beginnen, hatte ich mich so erholt, dass ich sie spielend über queren konnte“.

Improvisiertes “Schuh-Design“

Die nächste Herausforderung kam nach Kilometer 400, als die Schmerzen in den Beinen und die Blasen an den Füßen immer schlimmer wurden. Bei Kilometer 750 erhielten die Laufschuhe schließlich ein „neues Design“, so Kieninger: „Wir schnitten meine Laufschuhe vorne und seitlich auf, um mehr Platz für die Füße zu haben. Dadurch wurden die Schmerzen erträglicher, und ich konnte dadurch meinen gewohnten Laufstil beibehalten.“ Damit konnte er auch die gebirgigen letzten 150 Kilometer bewältigen.

Der Lohn der Strapazen: 18 Trinkwasserbrunnen für 1000 Menschen

Am Tag nach seinem „Monsterlauf“ am Meer in Sihanoukville sitzend, kann Kieninger „noch nicht ganz realisieren, wie ich die Strapazen überstanden habe“. Besonders stolz macht Ultraläufer jedoch eine andere Bilanz: Für jeden der 18 Lauftage wurde über seinen Verein KaKiHe ein Trinkwasserbrunnen in Kambodscha finanziert. Der Benefizlauf ist nicht Kieningers erste derartige Aktion: Bereits 2013 war er einmal als „Wasserläufer“ in Kambodscha unterwegs: Damals lief er an 16 Tagen 750 Kilometer - und sammelte Geld für 16 Brunnen.

Auf der Facebookseite des Vereins KaKiHe schilderte Kieninger während des Laufs täglich seine Erlebnisse.

 


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Pfarre Altmünster
Pfarre Altmünster
20.11.2016 16:11

DANKE!!!

Es ist ein wunder was ein Mensch alles erlaufen kann, noch dazu wenn man schon so sehr geschwächt ist. Gott sei dank ist sich alles ausgegangen und es wird wieder neue Brunnen geben!!! Gott Segne und beschütze Dich: Fritz Kieninger