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LAAKIRCHEN. Vor über 800 Zusehern endete die Faustball-Hallen-Bundesliga in Freistadt mit einer Überraschung und einem Premierensieg. Die Frauen der ASKÖ Laakirchen Papier entthronten mit einem 4:2-Sieg Favorit und Titelverteidiger Nußbach.

Laakirchens Faustball-Damen im Siegestaumel Foto: ÖFFB/Stefan Gusenleitner
Laakirchens Faustball-Damen im Siegestaumel Foto: ÖFFB/Stefan Gusenleitner

In der Neuauflage des Vorjahresfinales startet Titelverteidiger Nußbach nervös in die Partie. Herausforderer Laakirchen setzte hingegen die taktischen Vorgaben von Trainer Dietmar Wohlfahrt konsequent um und nahm immer wieder Nußbach-Angreiferin Marlene Hieslmair aus dem Spiel. Die Laakirchner Verteidigung, bei der vor allem die erst 14-jährige (!) Emma Dallinger hervorstach, setzte durch präzise Zuspiele immer wieder die groß aufspielenden Angreiferinnen Carina Steindl und Janine Brunner in Szene. Als bei einer 3:0-Satzführung die Laakirchnerinnen auch im vierten Satz schon mit 8:5 in Führung liegen, scheint die Partie gelaufen. Doch die Nußbacherinnen bäumen sich noch einmal auf und können den Satz zu ihren Gunsten drehen. Als diese auch den fünften Satz klar gewinnen, wird es plötzlich nochmals eng. Im sechsten Satz beweisen die Laakirchnerinnen bei 9:10 Nerven, wehren den Satzball ab und nutzen ihrerseits den ersten Matchball.

Vom Abstiegskampf zu Meisterehren

„Wir haben gewusst, dass wir Chancen haben, wenn wir unser Spiel über zwei Angreiferinnen durchziehen und die Taktik konsequent durchziehen. Vor drei Jahren habe ich die Mannschaft als Abstiegskandidat übernommen, in letzten Jahr waren wir im Finale, und jetzt sind wir Meister. Ich bin unheimlich stolz darauf, was die Spielerinnen hier geleistet haben!“, so ein glücklicher Trainer Wohlfahrt.


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