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LAMBACH. Der Integrationsausschuss der Gemeinde Lambach organisierte den vierten Internationalen Schmankerltreff und das Motto „gemeinsam kochen, essen und plaudern“ war spürbar und erlebbar.

16 in- und ausländische Familien waren mit Begeisterung dabei, Köstlichkeiten für die vielen Gäste zuzubereiten. Foto: Huber

16 Hobbyköche aus verschiedenen Ländern wie Afghanistan, Irak, Tunesien, Syrien, Tschechien, Russland, Indonesien und Österreich waren mit dabei und tischten ihren Gästen viele verschiedene Köstlichkeiten auf. Sinn der Veranstaltung ist es, gemeinsam länderübergreifend zu kochen. Denn: Nicht nur die Liebe geht durch den Magen!

Bewusstsein schaffen

Das Verbindende steht im Vordergrund.  “Mit dem Schmankerltreff schaffen wir bei der heimischen Bevölkerung Bewusstsein und Interesse für zugewanderte Menschen“, sind die Hauptorganisatoren Ausschuss-Obfrau Renate Fuchs und Herbert Buchinger überzeugt. Der Erlös wird ausschließlich für Integrationsmaßnahmen verwendet. So soll im Herbst das Projekt „Mama lernt Deutsch“ starten. Ein Deutschkurs für jene Mütter, die die Landessprache noch nicht so gut beherrschen, unabhängig davon, wie lange sie schon in Österreich sind.

Nicht wegschauen

„Flüchtlingspolitik ist meiner Ansicht nach ein sehr heikles Thema. Aber Wegschauen und Schlechtreden hilft keinem weiter. Ich denke, dass es gerade in Lambach sehr viele positive Beispiele von Flüchtlingsfamilien gibt. Es ist unbestritten, dass es notwendig ist, dass Flüchtlinge in Österreich unsere Werte und Anschauungen kennenlernen“, so Fuchs.

Regelmäßige Sprachcafés

Dazu finden in Lambach 14-tägige Sprachcafés statt, die von der sehr engagierten Gruppe „Wir gemeinsam“ organisiert werden. Übrigens hat sich diese Gruppe auch kurzfristig dazu entschlossen, jenen Köchen, die kein Auto haben, beim Transport der Lebensmittel beziehungsweise Speisen behilflich zu sein.


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