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LAMBACH/LINZ. Der Integrationsausschuss der Marktgemeinde hat den ersten Integrationspreis des Landes gewonnen. Gewürdigt wurde damit das Projekt „Integration beginnt im Kleinen – in der Gemeinde“.

Vertreter der Gemeinde, in der Integration engagierte Lambacher und Asylwerber haben den mit 3.000 Euro dotierten Landesintegrationspreis im Linzer Landhaus entgegengenommen. Landesrat Rudi Anschober hat den Preis überreicht. Foto: LandOÖ/S. Liedl

Bei diesem Konzept sind es die verschiedenen kleineren Projekte, die das „Gesamtpaket“ ausmachen: Zum Beispiel gibt es das Frauensprechcafé und einen Männertreff. Asylwerber und Muttersprachler treffen sich, um zu plaudern, zu handarbeiten oder Karten zu spielen. Beim jährlichen Schmankerltreff kochen Asylwerber und Einheimische für ihre Gäste. Seit einigen Wochen läuft auch das Projekt „Mama lernt Deutsch“, bei dem Frauen einmal wöchentlich unterrichtet werden. Das Soma-Taxi, ein Gemeinschaftsgarten und die Unterstützung bei Behördengängen und Asylverfahren sind Beispiele für weitere Projekte in Lambach, berichtet die Obfrau des Integrationsausschusses, Renate Fuchs.

Leistungen würdigen

Nach der aktuellen Fluchtbewegung arbeiten fast 15.000 Oberösterreicher an der bisher größten Integrationsoffensive in diesem Land. Der erste Integrationspreis holte nun mehrere Integrationsprojekte vor den Vorhang. Aus 62 Einreichungen hat die Marktgemeinde Lambach den Hauptpreis in der Kategorie Gemeinde gewonnen. Vergeben wurden insgesamt drei Hauptpreise, drei Sonderpreise und ein Hauptpreis des OÖ. Integrationsressorts.


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