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LANGENSTEIN. Zahlreiche Besucher und Mittelalter-Fans tummelten sich vergangenes Wochenende auf dem Areal der Burgruine Spilberg.

Martin Hanl, Josef Kral mit Sohn Severin, Ferdinand Naderer.
  1 / 4   Martin Hanl, Josef Kral mit Sohn Severin, Ferdinand Naderer.

Gegen den Verfall des historischen Gemäuers arbeitet seit Jahren der Verein „Freunde der Ruine Spilberg“. Dem Einsatz vieler ehrenamtlicher Mitarbeiter ist es zu verdanken, dass das in mühevoller Arbeit restaurierte Bauwerk als Kulisse für ein großes Mittelalterspektakel zur Verfügung stand. „Das Leben im Mittelalter ist schon sehr faszinierend,“ waren sich Vereinsobmann Ferdinand Naderer  und sein Stellvertreter Martin Hanl einig.  Hanls Kontakte zur österreichischen Mittelalter-Szene bildeten die Grundlage für die Organisation des Festes. Die Besucher genossen das  bunte Treiben von Rittern, Spielleuten und Gauklern.  Ein besonderer Höhepunkt war die Herstellung einer Glocke nach historischer Handwerksmethode. Geleitet wurde der Glockenguss Freitag Nacht vom Salzburger Historiker Josef Kral, der einige Brandblasen in Kauf nehmen musste. Sonntag Nachmittag wurde die Glocke erfolgreich aus ihrer Form geschlagen. Nun soll sie zu besonderen Anlässen vom Burgfried schlagen.


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