So bunt ist der schwarze Kontinent: NordwaldKammerorchester füllte erneut das Haus
LEMBACH. So vielfältig und facettenreich wie der Kontinent selbst, war auch das Konzert des NordwaldKammerorchester, mit dem die Musiker Afrika erklingen ließen.

Zum zweiten Mal spielte das grenz- und generationenüberschreitende Orchester in großer Besetzung sein Afrika-Konzert vor ausverkauftem Haus. Nach dem Erfolg im Centro im Vorjahr war am Sonntag auch die Alfons Dorfner Halle in Lembach bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Besucher ließen sich von den 70 Musikern, dem Chor und den Solisten unter der Leitung von Thomas Eckerstorfer mitnehmen auf eine musikalische Reise quer durch die Geschichte Afrikas. Film-Titelmelodien und Opern erklangen ebenso wie Spirituals oder die Morgenstimmung aus der Peer Gynt-Suite, mit der Edvard Grieg die Problematik des Sklavenhandels aufgreift. Richtig afrikanisch wurde es dann im zweiten Teil des Nachmittags, als Werke aus König der Löwen aufgeführt wurden.
Konzert für Nurturing Uganda
Das Konzert fand zugunsten des Projektes Nurturing Uganda statt, das Orchester-Mitglied Elisabeth Leitner ins Leben gerufen hat. Kinder bekommen dank der Initiative eine Schulbildung, Frauen können mittels Mikrokredite Geschäfte oder kleine Unternehmungen gründen, um ihre Familie zu ernähren. „Das Leben vieler Menschen wird so nachhaltig verändert“, betonte die Altenfeldnerin, die bei dem Konzert ihr Projekt näher vorstellte.


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