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LEMBACH. Dank ehrenamtlicher Helfer ging für eine Bewohnerin im Altenheim Lembach ein sehnlicher Wunsch in Erfüllung: Sie konnte noch einmal das Grab ihrer Mutter besuchen.
 

Ehrenamtliche Helferinnen machten die Fahrt zum Rohrbacher Friedhof möglich, wo die Heimbewohnerin eine Kerze und ein Gesteck aufs Grab ihrer Mutter legen konnte.

Bei einer Gedenkfeier für die Verstorbenen im Heim erzählte die Bewohnerin mit Tränen in den Augen von ihrem Wunsch, „nur noch einmal im Leben am Grab meiner Mutter zu stehen – aber es geht einfach nicht.“ Schon seit Jahren war die körperlich beeinträchtigte Frau nicht mehr auf dem Friedhof in Rohrbach-Berg gewesen, weil sie niemanden damit belästigen wollte.

Eva Leitner vom Arbeitskreis „Wert des Lebens“ des Sozialsprengels Oberes Mühlviertel ließ das keine Ruhe: Kurzerhand organisierte sie zwei weitere ehrenamtliche Helferinnen und gemeinsam wurde ein Ausflug nach Rohrbach zum Grab unternommen. „Auch dieses Mal flossen wieder Tränen – es waren Tränen der Freude“, erzählt Leitner. Anschließend gab es noch eine Erkundungstour mit dem Rollstuhl durch das Stadtzentrum und einen gemütlichen Ausklang bei Kaffee, Kuchen und einem Glas Sekt.  


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