Lenzing Nanjing: Coronavirus wirkt sich aus - Produktion heruntergefahren
LENZING/NANJING. Durch das Coronavirus wurde im chinesischen Werk der Lenzing AG der medizinischer Notfallplan aktiviert: Mitarbeiter tragen Masken, Zubringerbusse werden desinfiziert, es gibt regelmäßige Temperaturmessungen etc. Bis dato wurde kein Mitarbeiter bei Lenzing infiziert.

Das Werk in Nanjing war in der Vergangenheit rund um die Uhr und 365 Tage im Jahr in Betrieb (einschließlich über das chinesische Neujahr), was auch in diesem Jahr der Fall war. Da die Belegschaft in der Nähe des Produktionsstandortes lebt, hatten Reisebeschränkungen keinen Einfluss auf die Verfügbarkeit der Belegschaft.
Lieferengpässe, Nachfragerückgang
Aufgrund von Lieferengpässen in der Versorgung mit Rohstoffen und einem generellen Rückgang bei den Nachfragen werden jedoch zwei der drei Anlagen kurzfristig heruntergefahren. Sobald die Zuliefersituation bezüglich der Rohstoffe sich verbessert hat, wird Lenzing die gesamte Produktion wieder anfahren. Durch das global breit aufgestellte Produktionsnetzwerk ist die Lenzing AG in der Lage, ihre Kunden kurzfristig auch aus anderen Werken außerhalb Chinas zu beliefern.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden