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LEONDING. Im Rahmen der Ortsreportage Leonding spricht Bürgermeister Walter Brunner  im Tips-Interview darüber, was ihn als Oberhaupt der viertgrößten Stadt Oberösterreichs derzeit am meisten beschäftigt. Auch er freut sich auf den „Abbau der Hektik“ in der Vorweihnachtszeit.

Bürgermeister Walter Brunner (SP) im Tips-Interview Foto: Stadtgemeinde
Bürgermeister Walter Brunner (SP) im Tips-Interview Foto: Stadtgemeinde

Tips: Was war für Sie als Bürgermeister der Höhepunkt des vergangenen Jahres?

Brunner: Da will ich drei Themen herausgreifen. Einmal das Leondinger Stadtfest. Es war ein gelungenes Fest bei schönem Wetter und mit vielen Familien, auch dank der Vereine und Geschäftsleute. Die Eröffnung des neuen Kindergartens und der Krabbelstube in Berg war ein weiterer Höhepunkt. Schließlich noch das beschlossene Örtliche Entwicklungskonzept mit dem neuen Flächenwidmungsplan, das den Rahmen für die Zukunft der Stadt bildet.

Tips:Welche großen Projekte beschäftigen die Stadt derzeit?

Brunner: Das Wichtigste ist sicher die Einhausung der Westbahntrasse, um Leonding nicht in einen Nord- und Südteil zu zerschneiden. Alle Gutachten sagen, dass dies der Stadt nachhaltig schaden würde, es ist doch ein Jahrhundertprojekt!

Die Finanzierung durch Stadt, Land und Bund mit je 30 Millionen Euro ist bestätigt. Leonding hat dazu auch schon einen Beschluss, wie überhaupt bei diesem Projekt im Stadt- und Gemeinderat Einigkeit besteht. Derzeit gibt es noch letzte Abklärungen für eine gemeinsame Grundsatzvereinbarung.

Da alle den guten Willen betonen, sollten auch in Kürze die Unterschriften folgen. Alles andere wäre unverständlich.

Tips:Wo geht in Ortsentwicklung und Wohnen die Reise hin?

Brunner: Leonding ist eine beliebte Stadt zum Wohnen und Arbeiten. Die Menschen finden hier ein attraktives Angebot in den Bereichen Betreuung für Kinder und Ältere, Bildung, öffentlicher Verkehr, medizinische Versorgung sowie Kultur, und auch die Sport- und Freizeitmöglichkeiten sind sehr vielfältig. Wir haben einen guten Kontakt zu den Wohnbauträgern, die hier schönen und leistbaren Wohnraum schaffen.

Die Stadt investiert laufend in die Verbesserung der Infrastruktur. Dabei legen wir großes Augenmerk darauf, die Grünflächen zu erhalten. Die Menschen schätzen das Leben in einer Stadt, in der sie auch die Natur genießen können.

Tips:Auf welchem Gebiet ist die Stadt Leonding Vorreiter?

Brunner: Natürlich freuen wir uns über schöne Erfolge und wir können einiges herzeigen. Auch andere Gemeinden sind zu Recht stolz auf ihre erreichten Ziele. Derzeit arbeiten wir gemeinsam mit den Nachbargemeinden Linz, Pasching, Wilhering, Oftering und Kirchberg-Thening an einem Stadtregionsprojekt mit den Schwerpunkten Mobilität und Smart Region. Da hat Leonding als Kernstadt eine wichtige Funktion.

Tips:Wo sehen Sie noch Aufholbedarf?

Brunner: Eine Stadt in dieser Größe steht beinahe täglich vor neuen Herausforderungen. Wir nehmen diese an und wollen gut arbeiten, gute Vorschläge machen und gute Entscheidungen treffen.

Tips:Der „Leondinger Advent“ steht vor der Tür. Was ist Ihr persönliches Highlight in der Vorweihnachtszeit in Leonding?

Brunner: Zunächst wird der Leondinger Advent heuer noch aufgewertet durch den Radio OÖ Frühschoppen am ersten Adventsonntag in der Kürnberghalle. Ich freue mich auch auf die Gespräche auf den Adventmärkten in der Stadt, die Konzerte und auf den Start der Eislaufsaison am Stadtplatz. Das baut die Hektik auf angenehme Weise ab.


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