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LEONDING. Medienberichten zufolge verhängte die Polizei vergangenes Wochenende zahlreiche Anzeigen wegen illegaler Straßenrennen und vieler anderer Verkehrsdelikte. Hotspot ist die Salzburger Straße.  

Bei der Tankstelle Trauner Kreuzung kommt es immer wieder zu Treffen und auch Straßenrennen. Foto: Weihbold

Der Stadt Leonding ist die Salzburger Straße als Problemgebiet, besonders in den Abend- und Nachtstunden, seit Jahren bekannt. Nachdem es sich bei der Salzburger Straße um eine Landesstraße handelt, hat die Stadt keine Handhabe.

Deshalb forderte der Leondinger Gemeinderat bereits 2016 die zuständigen Stellen des Amtes der OÖ Landesregierung mittels Resolution auf, Maßnahmen zum Schutz der Leondinger Bevölkerung vor Verkehr und Lärm entlang der B1 umzusetzen.

In der Resolution, die vom Gemeinderat damals einstimmig beschlossen wurde, führte die Stadtpolitik folgende Beispiele an:

• Durchgehende und in beide Fahrtrichtungen wirkende Überwachung der B1 mit stationären Radaranlagen

• Sanierung und Verbesserung der bestehenden lärmschutztechnischen Maßnahmen

• Neuerrichtung von Lärmschutzwänden um die offenen Lücken des Schallschutzes zu schließen

• Aufbringen eines lärmreduzierenden Straßenbelags

Bürgermeisterin Sabine Naderer-Jelinek zeigt sich verärgert: „Die Zustände auf der Salzburger Straße sind seit Jahren unverändert. Die Raserei ist nicht nur für alle Verkehrsteilnehmenden gefährlich, auch die Anwohner leiden stark unter dem Lärm. Schon vor vier Jahren, als wir das Land mittels Resolution zum Handeln aufgefordert haben, lag der Dauerlärmpegel mit 60dB weit über den maximalen Grenzwert.“


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