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LEONDING. Corona-Krise, Westbahn-Ausbau, Gymnasium für Leonding – das sind nur drei Themen, die das erste Jahr von Bürgermeisterin Sabine Naderer-Jelinek geprägt haben. In den ersten 365 Tagen im Amt sind aber auch erste Impulse zum Thema moderne Verwaltung und Naturschutz gesetzt worden.

Bürgermeisterin Sabine Naderer-Jelinek Foto: Dominik Derflinger
Bürgermeisterin Sabine Naderer-Jelinek Foto: Dominik Derflinger

„Das erste Jahr als Bürgermeisterin ist wie im Flug vergangen. Viele Ideen sind schon jetzt realisiert. Gemeinsam mit den Mitarbeitern und den Fraktionen haben wir neue wichtige Projekte am Laufen. Wegen Corona können wir manche Dinge erst später angehen, werden die Entwicklung unserer schönen Stadt aber weiter zielgerichtet gestalten“, so Sabine Naderer-Jelinek. Corona wurde zur historischen Herausforderung. Am 6. März gab es die ersten drei Corona-Fälle im Bezirk Linz-Land, alle drei in Leonding. Eine Woche später erfolgte der Shutdown.

„Das hat viele Menschen zunächst verunsichert. In der Stadt haben wir deshalb auf umfassende und transparente Information gesetzt“, so Naderer-Jelinek. Gemeinsam mit den Einsatzorganisationen ist es der Bürgermeisterin im Krisenstab immer um die Sicherheit der Bevölkerung gegangen.

„Die Leondingern haben sich konsequent an die Einschränkungen gehalten, auch wenn wir bei manchen Auflagen strenger waren als andere. Die sinkenden Infektionszahlen haben uns recht gegeben. Dank der positiven Entwicklung konnten wir uns rasch wieder auf die Rückkehr zur Normalität vorbereiten. Natürlich gilt es jetzt die neuerliche Ausbreitung des Virus zu verhindern“, so die Bürgermeisterin. Für manche Projekte hielt coronabedingt der ursprüngliche Zeitplan nicht. So musste etwa der Umbau des Stadtplatzes verschoben werden.

 Zu den wichtigsten Themen in Leonding gehört nach wie vor der Westbahnausbau. Seit 2004 kämpft die Stadt für eine Einhausung und Tieferlegung der geplanten viergleisigen ÖBB-Hochleistungsstrecke.  Mittlerweile wurde zwar die Umweltverträglichkeit vom Bundesverwaltungsgericht bestätigt. „Als Aufsatzprojekt ist eine Einhausung mit Tieferlegung aber immer noch möglich. Die Stadt hat beschlossen 30 Millionen Euro zu dem Projekt beizusteuern, auch das Land hat 30 Millionen Euro zugesagt. Sobald diese beschlossen sind, können wir den Weg zur Bundesministerin suchen.“ 

Ein maßgebliches Zukunftsprojekt für die Bürgermeisterin ist die Weiterentwicklung des Bildungs- und Familiencampus in Hart. Für ein Gymnasium, das derzeit noch am Schulstandort Leonding fehlt, wurde Ende 2019 bei der Bildungsdirektion eine Bewerbung eingereicht.  „Leonding besticht als Standort mit seiner zentralen Lage, der Vernetzung der einzelnen Bildungseinrichtungen – von der Krabbelstube bis zur HTL - und dem innovativen Ansatz beim Ausbildungszweig. Da derzeit in den umliegenden Gymnasien viele Schüler abgewiesen werden, rechne ich mir gute Chancen für unsere Stadt aus. Wir wollen hier eine Arena des Wissens schaffen, in der die Neugierde auf Digitalisierung geweckt wird und Lernen Spaß macht.“, so Bürgermeisterin Sabine Naderer-Jelinek.  

Zudem ist eine eigene Abteilung für Stadtplanung und Klimaschutz ins Leben gerufen worden. Damit sind wichtige Impulse für den Naturschutz in der Stadt gesetzt. Somit erfolgt auch der Startschuss von einem von der Bürgermeisterin angeregten 100 Punkte-Programm für den Klimaschutz in Leonding.

Noch im Herbst 2019 ist mit tatkräftiger Beteiligung der Bevölkerung das neue Logo der Stadt entstanden. Mehr als 100 Leondinger haben den Namen ihrer Stadt auf ihre ganz persönliche Art eingesprochen. Die Summe der Tonaufnahmen wurde in eine Soundwave gegossen, die nun Teil des neuen Logos ist. Aber nicht nur beim Außenauftritt der Stadt setzt Sabine Naderer-Jelinek auf die Einbeziehung der Bevölkerung. Mit „Schau auf Leonding“ ist eine App ins Leben gerufen worden, mit der Bürger der Stadtverwaltung rasch und unkompliziert mitteilen können, was ihnen in Leonding auffällt.


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