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LEOPOLDSCHLAG. Zehn neu ausgebildete Polizisten traten am 2. Jänner in Leopoldschlag ihren Dienst an. Grund dafür ist eine Umstrukturierung der Grenzpolizei, die im Laufe des Jahres umgesetzt wird.

Die AGM-Nord in Leopoldschlag mit 45 Planstellen wird zukünftig auch für die Grenze in Rohrbach und Urfahr-Umgebung zuständig sein. Foto: Weihbold

Geplant ist, dass die Abteilung Einsatz-, Grenz- und Fremdenpolizei der Landespolizeidirektion (LPD) gesplittet wird in die Einsatzabteilung und die Grenz- und Fremdenpolizeiliche Abteilung. Das alles geschieht im Laufe des Jahres 2017, vermutlich eher Mitte des Jahres, sagt Bezirkspolizeikommandant Franz Schmalzer. „Mit diesem Datum wird am AGM, also Ausgleichsmaßnahmen-Sektor, eine Änderung kommen. Es wird dann nur mehr eine statt drei AGM-Dienststellen im Norden geben. Die genaue Bezeichnung wird AGM-Nord lauten“, erklärt Schmalzer.

Bis jetzt gibt es in Rohrbach, Bad Leonfelden und Leopoldschlag eine AGM-Dienststelle, in Zukunft werden den gesamten Bereich die Leopoldschläger übernehmen. Aus diesem Grund versehen ab sofort zehn neue Kollegen Dienst in Leopoldschlag. „Insgesamt werden an der Nordgrenze 45 Planstellen geschaffen. Die Polizisten haben dann 128 Kilometer Grenze zu Tschechien und zusätzlich Deutschland zu betreuen. Die Kollegen sind aber nicht nur in Leopoldschlag oder Deutsch-Hörschlag stationiert, sondern auch in Rohrbach oder Urfahr.“

Derzeit gäbe es 56 Planstellen an der Nordgrenze. „Das heißt bei genauerem Hinsehen, es müssen in Zukunft – am Papier – weniger Polizisten Dienst in einem größeren Gebiet versehen.“ Der Aufgabenbereich bleibt gleich: die Hauptverkehrsrouten zu überwachen. Schmalzer: „Illegale Grenzübertritte sind bei uns sehr selten. Der letzte Fall passierte im Mai 2016. Vielmehr geht es um Kriminalität, gefälschte Dokumente, Suchtmittelaufgriffe, eventuell auch nationale oder seltener internationale Fahndungen. Natürlich werden auch die Kollegen bei Einsätzen im Bezirk unterstützt. Es gilt, einen großen Aufgabenbereich abzudecken!“


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