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57-Jähriger soll sich als Ziviltechniker ausgegeben und Firma betrogen haben

Online Redaktion, 03.04.2026 20:04

LINZ-LAND. Ein 57-jähriger Mann aus dem Bezirk Linz-Land soll sich über mehrere Jahre hinweg als staatlich geprüfter und beeideter Ziviltechniker ausgegeben haben.

Symbolfoto: Weihbold
Symbolfoto: Weihbold

Ein 57-jähriger Mann aus dem Bezirk Linz-Land steht im Verdacht, zwischen Oktober 2022 und Juli 2025 eine Firma in Niederösterreich systematisch betrogen zu haben. Laut Polizei soll er sich in diesem Zeitraum als staatlich geprüfter und beeideter Ziviltechniker ausgegeben haben, obwohl er über diese Qualifikation nicht verfügt.

Mehr als 100 Aufträge 

Durch diese falsche Berufsangabe soll sich der Verdächtige mehr als einhundert Aufträge gesichert haben. Für diese Leistungen legte er der niederösterreichischen Firma Honorarnoten im insgesamt niedrigen sechsstelligen Eurobereich. Rund ein Viertel dieses Betrages wurde dem Mann laut den Ermittlungen tatsächlich ausbezahlt.

Bei den in Rechnung gestellten Arbeiten handelte es sich um Befundungen und Zertifizierungen, die ausschließlich von einem staatlich geprüften und beeideten Ziviltechniker durchgeführt werden dürfen.

Layout abgekupfert

Um den Anschein der Rechtmäßigkeit zu erwecken, soll der 57-Jährige für seine Gutachten und die dazugehörigen Honorarnoten das Layout eines echten 39-jährigen Ziviltechnikers aus dem Bezirk Linz-Land verwendet haben. Der tatsächliche Ziviltechniker hatte mit den Vorgängen nichts zu tun.

Der mutmaßliche Betrüger zeigte sich bei seiner Einvernahme geständig. Die Polizei erstattete Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Linz, die nun über weitere Schritte im Verfahren entscheidet.


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