Künstlerin aus Hörsching bringt den Mond nach Italien
HÖRSCHING. Juristin und Künstlerin Sandra Thaler aus Hörsching wurde mit ihrem Werk „MOON“ für eine internationale Ausstellung im italienischen L’Aquila ausgewählt. Die Schau „VIAGGI: Esperienze emozionali“ findet von 2. bis 16. Mai im Palazzo dell’Emiciclo statt und ist Teil der Feierlichkeiten rund um die Kulturhauptstadt 2026.

Ihr Werk, gefertigt aus Asche und 22-karätigem Roségold auf Leinwand, greift die Gegensätze von Vergänglichkeit und Beständigkeit auf. Damit trifft es den aktuellen Zeitgeist: Während im Rahmen des NASA Artemis Program neue Mondmissionen vorbereitet werden, rückt auch die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Mond verstärkt in den Fokus.
Die Ausstellung steht unter dem Thema „Reisen“ – sowohl im äußeren als auch im inneren Sinn. „Ich habe mir dann gedacht, das ist mein Moon, also der Mond, der ist da ganz passend“, so Thaler. Ihr Werk wurde ohne Juryverfahren direkt angenommen. „Es ist ein klassisches Bild, minimalistisch.“
Thaler, die ursprünglich aus der Wirtschaftsmediation kommt und sich später der bildenden Kunst zugewandt hat, sieht darin auch eine persönliche Entwicklung. Inspiriert unter anderem von Joan Miró, führten sie Ausstellungen bereits nach Wien, Rom, Basel und Miami.
Mit der Teilnahme an der Ausstellung in Italien setzt Thaler einen weiteren internationalen Schritt – und bringt ein Stück oberösterreichische Kunst auf eine große Bühne.


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